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Markesic trotz Derbysieg nicht zufrieden

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Souverän gewonnen: Issak Somov (rechts) versucht, den Ball unter Kontrolle zu bringen.
Souverän gewonnen: Issak Somov (rechts) versucht, den Ball unter Kontrolle zu bringen. © Friedhelm Eyert

Eiterfeld - Die SG Eiterfeld/Leimbach bleibt nach dem 4:2 (0:0)-Derbyerfolg gegen den Hünfelder SV II weiterhin ungeschlagen in der Fußball-Gruppenliga. Bis es so weit war, mussten die Gastgeber ein hartes Stück Arbeit verrichten. „Wir haben unsere schlechteste Halbzeit in dieser Saison gespielt“, bilanzierte am Ende ein zufriedener Ante Markesic, Trainer der SG.

Und er sollte recht haben. Eiterfeld versuchte es zwar, kam aber nie richtig ins Spiel und hatte auch keine nennenswerten Torchancen in Halbzeit eins.

Die Gäste wiederum hatten eine Dreifachchance zu verzeichnen: Nach einer Ecke in der 30. Minute war es zuerst Iulius Radulescu, der seinen Kasten bei einem Kopfball sauber hielt, anschließend wurde der Ball auf der Linie geklärt, ehe der letzte Nachschuss an der Latte landete.

Nach der Halbzeit nahm die Partie Fahrt auf. Zwar musste der Gast erst durch einen Konter in Führung gehen, ehe die Eiterfelder aufwachten. Anschließend spielten sie aber einen guten Ball. Immer wieder waren Sie gefährlich über Standards, welche von Niko Pepic gefährlich vor das Tor kamen. So entstand der 1:1 Ausgleichstreffer durch Alex Busold nach einer Ecke von Pepic (60.), der Führungstreffer sieben Minuten später entsprang aus einem Freistoß von Pepic und der Treffer zum 4:2 durch Ali Dogru (90.) – ebenfalls nach Freistoß Pepics.

Hinzu bereitete der starke Pepic auch den Treffer zum 3:1 vor, indem er den Ball mustergültig in den Strafraum chipte und Sorin Leucuta das Leder nur noch am gegnerischen Torwart vorbeilegen musste. Zwar verkürzte der Gast noch einmal zwischenzeitlich auf 3:2 durch Julian Helm (88.), doch die Markesic-Elf lies sich davon nicht durcheinanderbringen und behält weiterhin ihre weiße Weste.

SG Eiterfeld/Leimbach: Radulescu - Galbas, Busold, Kurz, Aumann (80. Gutberlet), Dogru, Sorg (59. Busold), Pepic, Somov, Leucuta, Wolf

Hünfelder SV II: Pappert - Trabert, Schäfer (82. Maul), Binsack, Helm, Lovakovic (82. Schander), Arendt, Rützel, Krieg, Göbel, Budenz (45. Waider)

SR: Schaub (Lütter) Z: 150 Tore: 0:1 Arendt (55.), 1:1 Busold (60.), 2:1 Eigentor (67.), 3:1 Leucuta (77.), 3:2 Helm (88.), 4:2 Dogru (90.)

Von Sebastian Krause

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