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Verbandsliga-Neuling Philippsthal ist hoch motiviert

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Ben Georgiev (Jahrgang 2006), der jüngste Spieler des Verbandsliga-Aufsteigers Rot-Weiß Philippsthal.
Ben Georgiev (Jahrgang 2006) ist der jüngste Spieler des Verbandsliga-Aufsteigers Rot-Weiß Philippsthal. © Rolf Roth

An diesem Wochenende beginnt die Tennis-Saison 22/23 in allen Spielklassen. Wir geben in diesem Artikel eine Übersicht über die Damen- und Herrenklassen und die Partien des Wochenendes.

Verbandsliga Herren

Zum Auftakt empfängt Philippsthal die Gäste aus Vellmar. Ein Wiedersehen mit den Vorjahres-Gruppenliga-Konkurrenten und zugleich das Duell Vizemeister gegen Meister 2021. Auch vor einem Jahr hatte das Team von der Werra Heimrecht und gewann 4:2 (3:1). Die Aufstellung der Vellmarer hat sich kaum geändert – rein nominell ist Philippsthal somit Favorit. Die Hausherren setzen in diesem Jahr vorrangig auf die vier jüngsten Spieler in den Top Ten der namentlichen Meldung. „Damit stellen wir eine sehr junge und hoch motivierte Truppe für diese Liga auf“, sagt Sportwart Carsten Wiegand. Mit einem Sieg in die Saison zu starten, wäre immens wichtig, denn die künftigen Gegner werden gewiss nicht leichter zu schlagen sein. So steht eine Woche später bereits der erste Antritt in Südhessen an, beim Verbandsliga-Vizemeister 2021, TCB 2000 Darmstadt.

Bezirksoberliga

Mit einem Unentschiedenen endete im Vorjahr der Vergleich der Bad Hersfelder Spielgemeinschaft der Damen mit Ahnatal. Doch diese Daten sagen wenig aus über das Duell am Sonntag. Insbesondere aufseiten der MSG hat sich die Aufstellung deutlich verändert, nicht zuletzt auch wegen der Neuzusammensetzung des Teams: Bad Hersfeld hat neben den Damen aus Sorga zahlreiche Spielerinnen aus Waldkappel in der Meldeliste stehen. Oberaula, zuletzt ja Teil der MSG, startet wieder mit einem eigenen Team – in der Kreisliga A. Dieser erste Spieltag in der Damen-Bezirksoberliga wird für Mannschaftsführerin Annett Deiseroth und Co. auswärts somit ein echter Gradmesser.

Sollten die Damen ihr Spiel schnell über die Bühne bringen können, lohnt sich für sie auf dem Heimweg vielleicht ein Abstecher nach Schauenburg. Dort tritt die Herrenmannschaft aus der Lullusstadt an – und das mit breiter Brust nach dem 6:0-Heimspielerfolg zum Saisonauftakt. Schauenburg, Gruppenliga-Absteiger, hingegen unterlag am ersten Spieltag zu Hause dem Nachbarteam aus Calden, Bezirksliga-Aufsteiger, überraschend deutlich 0:6. Sollten die Nordhessen also mit dem gleichen Team auch gegen die Blau-Weißen antreten, stehen die Chancen für die Mannschaft um Frontmann Georg Deiseroth gut, schon am zweiten Spieltag einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen und das Saisonziel gegebenenfalls neu zu definieren.

Bezirksliga Herren

Johannesbergs Herren gastieren am Sonntag in Knüllwald und treffen dort auf die MSG Knüllwald/Homberg. Beide Teams rangierten in ihren Ligen im Vorjahr auf vorderen Plätzen: Johannesberg schloss die Saison in Gruppe 015 auf Platz zwei ab, die MSG belegte in Gruppe 014 den dritten Rang. Laut Leistungsklassentableau sind die Hausherren klarer Favorit. Doch Johannesbergs Kapitän Max Braun geht das Auswärtsspiel gelassen an. Neben den Routiniers sollen auch und vor allem jüngere Spieler zum Einsatz kommen. Und er attestiert seinen Jungs Chancen auf „einen Platz im Mittelfeld“. Ein guter vierter oder sogar dritter Platz sei möglich, sagt er.

(Mark Sleziona)

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