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Tennis: Philippsthal zeigt sich nervenstark

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Gewann nach Satzrückstand: Philippsthals Nachwuchsspieler Elias Dorsch.
Gewann nach Satzrückstand: Philippsthals Nachwuchsspieler Elias Dorsch. © Rolf Roth

Nervenstärke hier, Pech dort: Die Tennismannschaften aus den Verbands- und Bezirksoberligen starteten mit wechselhaften Ergebnissen in die neue Serie.

Verbandsliga Herren

Das Ergebnis hätte kaum besser sein können: Mit 5:1 (3:1) bezwang Philippsthal am ersten Verbandsliga-Spieltag die Gäste und zugleich Gruppenliga-Mitaufsteiger aus Vellmar. Es hätte kaum besser sein – es hätte aber auch sehr viel schlechter laufen können. Alle Einzel wie auch die Doppel waren hart umkämpft - bis auf eine Ausnahme jeweils mit dem besseren Ende für die Hausherren, die gleich fünfmal nach Match-Tiebreak triumphierten.

Mit Elias Dorsch (2) und Ben Georgiev (4) legten die Jüngsten des Teams vor. Dorsch gewann nach Satzrückstand mit 10:8 im Entscheider. Georgiev holte sich diesen mit 10:6. „Das gab uns natürlich Aufwind für unsere Einzel“, sagt Mannschaftsführer und Frontmann Kai Michael.

Zwar hatte er in seinem Match knapp das Nachsehen (5:7, 6:7). Dafür holte Martin Reissig (4) mit 10:8 nach Match-Tiebreak den dritten Punkt. Michael/Dorsch (1) und Reissig/Georgiev (2) schienen in ihren Doppeln nach jeweiliger Satzführung schnell auf der Siegerstraße zu sein. Doch die Gäste-Paarungen zwangen die Philippsthaler Duos in die Verlängerung, in der die Gastgeber dann aber jeweils 10:8 die Nase vorn hatten. „Alles in allem war es eine gute Mannschaftsleistung mit dem besseren Ende für uns“, so Kapitän Michael.

Verbandsliga Herren 50

„Nichts zu holen für unsere MSG“, so das nüchterne Fazit von Stefan Herbst. Der Mannschaftsführer (4) der Herren-50-Spielgemeinschaft Kalkobes/Bad Hersfeld war ebenso wie seine Mannschaftskameraden Olaf Zerr (1), Markus Birnbaum (2) und Matthias Hartwig (3) in den Einzeln chancenlos. Birnbaum/Hartwig (1) blieben anschließend im Doppel ebenfalls nur zweite Sieger. Der Ehrenpunkt für die Hausherren kam schließlich durch Aufgabe des zweiten Gäste-Doppels zustande.

Bezirksoberliga

„Wir haben eine große Chance auf den Sieg verpasst“, so Bad Hersfelds Herren-Mannschaftsführer Andreas Schaller. In Schauenburg holten die Blauweißen nur ein 3:3 (2:2). Dabei wäre letztlich mehr möglich gewesen. So ging Georg Deiseroth (1) angeschlagen in sein Spitzeneinzel, das er schließlich 7:10 nach Match-Tiebreak verlor. Schaller (2) und Andrii Kyrylov (4) hatten wenig Mühe mit ihren Gegnern. Jens Thielbeer (3) kam mit dem Spiel seines Gegenübers nicht zurecht, fand nie in seinen Rhythmus und verlor in zwei Sätzen. Die anschließenden Doppel waren zähe Auseinandersetzungen. Schaller/Thielbeer (1) gewannen zunächst den ersten Durchgang im Tiebreak, mussten dann aber dennoch in den Entscheider, den sie zunächst bestimmten, ehe die Hausherren abermals das Spiel drehten und 11:9 gewannen. Einen umgekehrten Verlauf nahm das Match von Deiseroth/Kyrylov, die zunächst einen Satzrückstand egalisierten und den Match-Tiebreak abschließend 10:6 für sich verbuchten.

Die Partie der MSG Bad Hersfeld/Sorga/Waldkappel in Ahnatal wurde auf den 19. Juni verlegt.  sle

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