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Mit Rang vier im Großen und Ganzen zufrieden

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Beste Torschützin: Angela Sieling (links) gelangen 63 Saisontreffer und damit die meisten für die SG Schenklengsfeld. 2
Beste Torschützin: Angela Sieling (links) gelangen 63 Saisontreffer und damit die meisten für die SG Schenklengsfeld. © Friedhelm Eyert

Mit Tabellenplatz vier waren die Bezirksoberliga-Handballerinnen der SG Schenklengsfeld im Großen und Ganzen zufrieden. In dieser Woche startet Trainerin Alicia Wedel mit ihrem Team in die Saisonvorbereitung.

Schenklengsfeld – Mitte September soll die Handball-Saison 2022/2023 beginnen. Drei Monate haben die Schenklengsfelderinnen jetzt also Zeit, um sich entsprechend vorzubereiten.

Der Blick zurück

„Wenn mir jemand vor der letzten Saison gesagt hätte, wir würden am Ende Vierter werden, hätte ich das unterschrieben“, sagt Trainerin Alicia Wedel. Nach etwas mehr als zwei Monaten handballfreier Zeit räumt sie aber ein: „Es war schon mehr drin und deshalb wäre Platz drei schön gewesen.“

Rückblickend erzählt sie, dass man in Schenklengsfeld froh gewesen sei, trotz Corona gut durch die Saison gekommen zu sein. Weil die Bezirksoberliga der Frauen im herkömmlichen Modus mit Hin- und Rückrunde und ohne Auf- und Abstiegsrunde ausgetragen wurde, war die Saison am ersten April-Wochenende bereits beendet. „Wir mussten nur zwei Spiele verschieben, sodass wir im Rhythmus geblieben sind. Es war allerdings immer die Unsicherheit da, ob die Saison nicht doch irgendwann wieder abgebrochen werden würde.“

Vier Siege, ein Remis und sieben Niederlagen – so lautet die Bilanz der Landeckerinnen. Nach zunächst 4:4 Punkten folgte eine Durststrecke mit vier Niederlagen, ehe in den letzten vier Begegnungen 5:3 Zähler heraussprangen. Dem souveränen Meister Datterode/Röhrda (24:0 Punkte) unterlag man zuhause im zweiten Saisonspiel nur knapp mit einem Treffer Unterschied. Schenklengsfelds beste Torschützin war Angela Sieling mit 63 Saisontreffern. Bedauerlich: Die schwere Knieverletzung von Torhüterin Larissa Kulisch, die laut Trainerin Wedel auch in der nächsten Saison auszufallen droht.

Die Gegenwart

„Wir sind gut aufgestellt“, sagt die 32-jährige Alicia Wedel, die in ihre vierte Saison als Verantwortliche geht. Der Kader bleibt zusammen, die erfahrenen Franziska Götz und Katrin Maronn wollen kürzertreten, wobei Maronn als Co-Trainerin fungieren wird. Mit Alexandra Böhler kommt eine „Laenschelderin“ vom TSV Oberhaun zurück. Lisa Ruch hat nach drei Jahren Pause wieder Lust auf Handball bekommen. „Sie wird uns als Linkshänderin gut tun“, freut sich Wedel.

Weil einige Studentinnen zur Mannschaft gehören, die nur freitags trainieren können, wird die Vorbereitung in einem und nicht – wie oft üblich – in zwei Blöcken durchgezogen. Wie in den vergangenen beiden Jahren wird Alai Barite, Pädagoge und Basketball-Trainer des TV Hersfeld, sich um die Fitness der Handballerinnen kümmern. „Alais Training ist nicht ohne – aber es zahlt sich aus. Und die Mädels ziehen echt tapfer durch“, sagt Sozialpädogin Wedel.

Der Blick nach vorn

Wenn man die Trainerin nach einem Saisonziel fragt, sagt sie zunächst Folgendes: „Wir hoffen, dass wir eine ganz normale Saison ohne Corona-Einfluss und Unterbrechungen spielen können.“ Um dann zu ergänzen: „Wir wollen Platz vier bestätigen. Aber es wäre diesmal natürlich schön, unter die ersten Drei zu kommen.“

Weil die Staffelstärke der Bezirksoberliga erhöht wird, stoßen alle aufstiegswilligen Teams aus der Bezirksliga A hinzu. Das sind neben Meister HSG Waldhessen, die Reserve des TV Hersfeld und Nachbar TSV Oberhaun. Alicia Wedel und ihre Mädels können sich also auf jede Menge Derbys freuen.

Demnächst am Spielfeldrand: Die erfahrene Katrin Maronn wird Alicia Wedel als Co-Trainerin unterstützen.
Demnächst am Spielfeldrand: Die erfahrene Katrin Maronn wird Alicia Wedel als Co-Trainerin unterstützen. © Friedhelm Eyert
Alicia Wedel
Alicia Wedel © Thomas Landsiedel

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