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Platz sieben und ein Rennunfall für Marcel Lenerz

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Von: Kristina Marth

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Zu Beginn des ersten Rennens lief es noch gut für Marcel Le-nerz im Toyota (vorn).
Zu Beginn des ersten Rennens lief es noch gut für Marcel Lenerz im Toyota (vorn). © ADAC

Auf den glorreichen Sieg am Nürburgring folgte nun ein Stück weit Ernüchterung: Für den aus Ludwigsau stammenden Rennfahrer Marcel Lenerz lief das Wochenende in der ADAC GT4 Germany nicht wie erhofft.

Ludwigsau/Sachsenring – Auf dem Sachsenring hatte er mit seinem Team piro sports - Burg Zelem Foundation Schwierigkeiten – das Resultat: Ein Rennausfall und ein siebter Platz.

Dabei hatte das Wochenende im Südwesten von Sachsen für den 25-Jährigen besser als erwartet begonnen. Obwohl klar war, dass es sich nicht um die beste Strecke für den Toyota GR Supra GT4 handelt und es mangels Vergleichswerten nicht einfach war, die richtige Einstellung zu finden, landete er im freien Training überraschend auf Platz zwei.

Rang sechs im Qualifying am Tag darauf war eine gute Ausgangslage für den ersten Lauf um Meisterschaftspunkte. Nach dem Start arbeitete sich Lenerz rasch zwei Plätze vor und übergab in aussichtsreicher Position an seinen Teamkameraden. Cedric Piro konnte den Platz unter den Top Fünf jedoch nicht halten und kam am Ende als Siebter ins Ziel. Lenerz’ Fazit: „Es lief nicht optimal, aber wir haben Punkte mitgenommen, von daher war es insgesamt schon okay.“

Gewünscht hätte er sich solch einen Ausgang im Nachhinein wohl auch für den Sonntag, doch der lief alles andere als gut. Piro kam im Qualifying nur auf Rang 17 und wurde wegen des Blockierens eines anderen Fahrers noch fünf weitere Plätze zurückgestuft. Weil die Unfallanfälligkeit hinten im Feld stets größer sei, habe er schon zu Beginn des Rennens gebibbert, sagt Lenerz. Und so kam es schließlich wie es kommen musste: In Kurve drei drehte sich ein Mitstreiter ohne Fremdeinwirkung und fuhr seitlich in den Toyota hinein.

Das Rennen war daraufhin gelaufen, dem Fahrer geht es gut, doch das Auto hat einen dicken Schaden. Er hoffe, dass sich dieser nun schnell reparieren ließe – Ende Oktober wird am Hockenheimring um die letzten Meisterschaftspunkte gefahren. (Kristina Marth)

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