Viererbob: Wirmighäuser Jan-Martin Speer landet im Friedrich-Schlitten auf dem Podest

Auf Platz zwei geschoben

Jawoll, das reicht fürs Podest: Pilot Francesco Friedrich und sein Team mit (von vorn) Jan-Martin Speer, Martin Grothkopp und Thorsten Margis. Foto: nh

Calgary. „Das ist ideal gelaufen, wir sind super zufrieden“, so lautete das Fazit von Anschieber Jan-Martin Speer nachdem er am Samstag beim Viererbob-Weltcup im kanadischen Calgary mit seinem Team um Pilot Francesco Friedrich (Oberbärenburg) auf Rang zwei gelandet war.

Bei beiden Läufen legte die Mannschaft eine Startzeit von 5,05 Sekunden hin – und die Uhr stoppte nach zwei Durchgängen bei 1:48,01 Minuten. Damit lag der deutsche Schlitten nur 0,17 Sekunden hinter dem Olympia-Zweiten Oskars Melbardis aus Lettland, der vor allem im ersten Lauf überzeugte und als Führender in den zweiten Durchgang ging. Das Friedrich-Team griff auf Rang vier an und sicherte sich dann mit dem schnellsten zweiten Lauf den Silberplatz.

„Unser Plan war es, den ersten Durchgang gut runter zu bringen und im zweiten aufs Podest zu fahren“, sagte der 27-jährige Wirmighäuser, der anfügte: „Und das hat ja auch bestens geklappt. Wir haben alle unseren Job gemacht, es hat super gepasst und dann eben für den zweiten Platz gereicht.“

Und der wurde am Abend auch ein wenig gefeiert, schließlich steht nun eine kurze Weltcup-Pause bevor. „Wir sind alle zusammen bowlen gegangen und haben uns auch ein Bierchen gegönnt.“ Am Sonntag stand dann gleich wieder das nächste Training auf dem Plan, auch am Montag müssen die Athleten noch einmal auf der Bahn antreten, bevor es am Dienstag wieder zurück nach Deutschland geht. „Ich freue mich schon auf Zuhause auch wenn damit für mich eine gelungene Übersee-Tour zu Ende geht. Das Friedrich-Team hat mich super aufgenommen und dann waren wir auch noch richtig erfolgreich, da macht alles gleich doppelt so viel Spaß“, so Speer, für den nur über Weihnachten ein paar Tage Erholung auf dem Plan stehen.

Schon am 27. Dezember steht für den Lehramtsstudenten wieder eine interne Ausscheidung in Winterberg an – und zwar für sein eigentliches Team, den Machata-Schlitten. „Manuel möchte bei der Deutschen Meisterschaft mit der besten Mannschaft an den Start gehen, deswegen müssen wir alle noch einmal antreten und uns beweisen.“

Denn: Für Machata geht es bei der DM in Winterberg um alles. Wenn der Pilot überzeugt, kann er doch noch auf den Weltcup-Zug aufspringen – und dann wäre auch Jan-Martin Speer wieder beim nächsten Wettbewerb dabei. Der Anschieber sprang nämlich in Lake Placid und Calgary für Gregor Bermbach ein, der eigentlich zur Friedrich-Crew gehört, wegen Adduktorenproblemen aber noch nicht einsatzbereit war. Dort lieferte Speer jedenfalls schon einmal gute Arbeit ab.

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