Handball-Landesliga Frauen: Burgenteam im Aufsteigerduell mit Northeimer Reserve

Plesse einen Schritt voraus

Lisa

NORTHEIM. Ein weiteres Derby steht am Wochenende auf dem Spielplan der Handball-Landesliga. Am Sonntag stehen sich ab 17 Uhr in der Nörtener Sporthalle „An der Bünte“ die Frauenteams der HSG Plesse-Hardenberg und der Reserve der HSG Northeim/Hammenstedt/Hillerse gegenüber.

Gemessen an den Resultaten der abgelaufenen Spielzeit dürfen sich die Zuschauer auf ein prickelndes Duell freuen. Nach einer Punkteteilung in eigener Halle machte Plesse-Hardenberg mit dem glücklichen 21:20-Erfolg am Schuhwall den entscheidenden Schritt zum Titelgewinn. Einen kleinen Schritt voraus ist das Burgenteam derzeit auch in der neuen Liga.

„Von mir aus kann es so weitergehen wie bisher. Am besten alle Spiele gewinnen“, gibt Lisa Sander zu Protokoll. Das „Küken“ im Team hat sich zum Ziel gesetzt, „bei den Damen so schnell wie möglich Fuß zu fassen“. Spielverständnis, Wurfkraft und Einsatzbereitschaft sprechen für eine schnelle Umsetzung ihres Vorhabens.

Die 17-jährige Schülerin läuft mit einer Doppelspielberechtigung auf und kann auch in der kommenden Saison noch A-Jugend spielen. Fünf Trainingseinheiten, darunter zwei Doppelschichten, seien zwar hart, aber bisher absolviert sie das Hammerprogramm mit Bravour.

„Natürlich ist es bei den Damen etwas anderes, vor allem in körperlicher Hinsicht. Aber auch spielerisch ist es eine große Umstellung“, erklärt die Linkshänderin, die bei sich selbst bisher Höhen und Tiefen ausgemacht hat. „Es waren gut Spiele dabei. Aber es hat längst noch nicht alles geklappt.“ Dem Derby sieht die große Nachwuchshoffnung der HSG gelassen entgegen. „Aber ich rechne mit einem heißen Kampf. Die Teams kennen sich gut. Es wird spannend.“

Neu im Team der Gäste ist Linda Volkmann, die seit ihrem sechsten Lebensjahr das Trikot von TuSpo Weende trug. „Jetzt brauchte ich einfach einen Tapetenwechsel und suchte eine neue Herausforderung.“ Den Kontakt nach Northeim stellte Arbeitskollegin Annika Freyberg aus der Oberliga-Sieben der HSG her. Bereut hat die Rückraumspielerin ihren Wechsel nicht. Das Team habe ihr die Entscheidung leicht gemacht. So musste sie nicht lange überlegen. Den Sprung von zwei Klassen empfindet sie positiv.

„Das Niveau ist natürlich ein anderes. Die Trainings- und Spielintensität ist höher. Es ist mehr Energie dabei. Ich fühle mich gefordert, aber keineswegs überfordert“, beschreibt die 24-jährige. Um den Klassenerhalt ist ihr nicht bange. „Wir haben das Potenzial, um die Liga zu halten. Wenn wir uns gefunden haben, können wir für die eine oder andere Überraschung sorgen.“ Vielleicht schon im Derby. „Das ist immer etwas Besonderes. Man ist motivierter. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe.“ (zys) 2 Fotos:  zys

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