Jennifer Lopez hat Interesse an New York Mets

Promis, die sich Klubs zulegen: J-Rod und die hässliche Schwester

+
Wollen zusammen einen Baseball-Klub kaufen: Ex-Spieler Alex Rodriguez (links) und Sängerin Jennifer Lopez. 

Kassel – Bestätigt ist das alles noch nicht, derzeit nur ein Gerücht.

Aber das hält sich seit längerer Zeit und besagt, dass die Musikerin Jennifer Lopez (50), genannt J-Lo, und ihr Verlobter Alex Rodriguez (44), genannt A-Rod, den nordamerikanischen Baseball-Klub der New York Mets kaufen wollen. Lopez hat in ihrem Leben 80 Millionen Tonträger verkauft und ihr Vermögen wird auf etwa 360 Millionen Euro geschätzt. Rodriguez ist ehemaliger Baseball-Spieler, war für den Mets-Stadtrivalen New York Yankees aktiv und verdiente in 22 Jahren in der Major League Baseball (MLB) mehr als 400 Millionen Euro. Den Gerüchten zufolge ist das Projekt eher dazu da, um das Image aufzupolieren. Denn Rodriguez gilt wegen Vertragspokerei und einem Dopingskandal in seiner aktiven Zeit als Unsympath.

Lopez stammt aus dem New Yorker Stadtteil Bronx, wo die Yankees zuhause sind, für die ihr Verlobter ja spielte. Die Yankees sind so etwas wie das Aushängeschild der MLB, Rekordmeister. Die Mets, um die es geht, sind im Stadtteil Queens beheimatet und gelten als hässliche kleine Schwester der Yankees. J-Lo und A-Rod – zusammen J-Rod – haben zwar viel Geld verdient, für den Kauf der Mets würde das aber wohl nicht ausreichen. Denn Schätzungen zufolge müssten die beiden wohl mehr als zwei Milliarden Euro auf den Tisch legen. Deswegen sind sie derzeit auf der Suche nach weiteren Investoren, um ihr Vorhaben umzusetzen. Wir blicken auf weitere Promis, denen ein Klub gehört.

David Beckham

Miteigentümer von Inter Miami: David Beckham.

An einem ähnlichen Projekt wie dem, das Lopez und Rodriguez planen, ist auch der ehemalige Fußball-Star David Beckham beteiligt. Die Investorengruppe Miami Freedom Park LLC, zu der auch der 45-Jährige gehört, gründete den Fußball-Klub Inter Miami, der in diesem Jahr seine erste Saison in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) bestritt. Wie viel Geld Beckham in sein Engagement investierte, ist nicht bekannt. Allerdings soll in Flughafennähe der Miami Freedom Complex entstehen – unter anderem mit einem neuen Stadion. Das lässt sich die Eigentümergruppe dem Vernehmen nach etwa eine Milliarde Euro kosten. Beckhams Vermögen wird auf 400 Millionen Euro geschätzt.

Michael Jordan

Eigentümer der Charlotte Hornets: Michael Jordan. 

Von Plänen und Miteigentümern zu einem, dem ein ganzer Klub gehört. Die Basketball-Legende Michael Jordan stieg 2006 zunächst auch als Miteigentümer beim nordamerikanischen Basketball-Klub Charlotte Hornets ein. Seit 2010 besitzt der 57-Jährige die Mehrheit der Anteile am Team aus dem Bundesstaat North Carolina.

Der Wert der Hornets wird heute auf mehr als eine Milliarde Euro geschätzt, Jordans Vermögen beträgt etwa zwei Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr ließ der sechsmalige NBA-Champion aufhorchen, als er einen Teil seiner Anteile an die finanzstarken Investoren Gabe Plotkin und Daniel Sundheim veräußerte. Um welche Summen es dabei ging, kam nicht heraus. Allerdings sagt Jordan, er sei weiter der Mehrheitseigner. Große Erfolge hat er als Besitzer des Klubs bisher aber nicht erzielt. Die Hornets, die bis 2014 noch Bobcats hießen, erreichten unter Jordans Führung lediglich dreimal die Playoffs.

Robbie Williams

Robbie Williams stammt aus dem englischen Stoke-on-Trent, einer 255 000-Einwohner-Stadt – kurz Stoke. Dieser Ort ist nicht nur wegen des 46-Jährigen bekannt, sondern auch als Heimat einiger Sportgrößen wie dem verstorbenen Fußballer Stanley Matthews oder den ehemaligen Darts-Weltmeistern Phil Taylor und Adrian Lewis. Williams selbst ist aber eher dem Fußball als dem Darts-Sport zugeneigt.

So sehr, dass er im Jahr 2006 als Miteigentümer des damaligen Drittligisten Port Vale FC einstieg, dem kleineren Klub der Stadt neben Stoke City. Williams kaufte für etwa 270 000 Euro einen Großteil der Anteile am Klub und wollte einen ähnlichen Weg gehen wie Chelsea London mit Roman Abramowitsch. Das misslang allerdings gründlich. 2012 musste Port Vale Insolvenz anmelden, heute spielt der Klub nur noch in der vierthöchsten Liga Englands.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.