Kreisoberliga: SG Haunetal unter Zugzwang – Philippsthal reist nach Asbach

Punkten im Heimspiel-Doppelpack

Punktgleiche treffen sich am Freitag: Links Philippsthals Alex Scheeel, rechts Hersfelds Simon Henninghausen.
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Punktgleiche treffen sich am Freitag: Links Philippsthals Alex Scheeel, rechts Hersfelds Simon Henninghausen.

Der letzte von fünf Doppelspieltagen steht an für die Kicker der Kreisoberliga Nord: Mit komplettem Programm sind sie am Freitagabend und am Sonntag im Einsatz.

Bad Hersfeld – Punktgleich liegen sie auf den Rängen sieben und neun, der VfL Philippsthal und die SG Festspielstadt/SVA/SpVgg. Ihr Unterschied: Beim VfL zeigte die Tendenz zuletzt nach oben, die der SG indessen nach unten.

Am Freitag messen sie im internen Duell in Asbach ihre Kräfte. Die SG Festspielstadt vermochte keines ihrer letzten drei Spiele zu gewinnen – das kommt vor. Aus den letzten sechs Spielen holte sie nur sechs Zähler – der dreifache Punktgewinn dieses Zeitraums stammt aus dem 1:0 im Derby gegen den FSV Hohe Luft.

VfL Philippsthal schafft drei Siege in Folge

Zum Kontrahenten: Anfang Oktober schien der VfL Philippsthal nach der 1:2-Heimniederlage gegen die SG Ausbach/Friedewald noch am Boden – es folgten schließlich drei Siege in Folge. Und das mit einem Team, das beim VfL zuvor so nicht auf dem Platz stand. Fünf Spieler des Stammpersonals fehlten – etwa Ruch, Bapistella oder Scheel.

Doch: „Die Jungs, die hinten anstanden und es spielerisch eher nicht so gut lösen können, haben auf dem Platz alles gegeben“, freut sich Gerd Ruch. „Die Einstellung hat auf jeden Fall gestimmt“, fügt der Trainer hinzu. Als wertvolle Spieler ausfielen, habe man trotzdem gepunktet.

Was die Aufgabe in Asbach betrifft, gibt sich Ruch vorsichtig optimistisch. „Schwierig einzuschätzen“, betont er, „Hersfeld hat schon gutes Personal zur Verfügung. Aussichtslos fahren wir aber nicht dorthin. Wir wollen etwas mitnehmen. Und warum sollten wir dort keine Chance haben?“ Philippsthal gastiert am Sonntag bei der Hessenligareserve des Steinbach (12.45 Uhr), die SG Festspielstadt/SVA/SpVgg beim Aufsteiger Gudegrund/Konnefeld.

Beklemmend erscheint die Lage für die SG Haunetal. Mit erst einem Sieg und fünf Punkten aus elf Spielen nimmt das von personellem Pech gebeutelte Team den letzten Platz der 18er-Liga ein. Nun möchte sie in ihrem Heimspiel-Doppelpack kräftig punkten: am Freitag in Wehrda gegen Ausbach/Friedewald, am Sonntag in Neukirchen bei der Aufgabe gegen Bebra.

Topspiel in der Biberkampfbahn

Während auch der FSV Hohe Luft zweimal auf eigenem Platz ran darf (gegen Dittlofrod und Wildeck), stehen drei Teams vor doppelten Auswärtsaufgaben. Das betrifft die SG Mecklar/Meckbach/Reilos (in Niedergude und Heinebach) sowie das Spitzenduo Wildeck und Niederaula/Kerspenhausen.

Wildeck stellt sich zunächst zum Spitzenspiel des Vierten gegen den Ersten in der Biberkampfbahn in Bebra vor – ehe Trainer Mike Lindemann das x-te Mal zu seinem ehemaligen Verein Hohe Luft reist. Die SG Niederaula spielt als Tabellenzweiter in Steinbach und in Friedewald. wk

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