Nacht von Fuldabrück: 140 Radsportler kämpfen um Medaillen – Gerrit Henrich gewinnt C-Kategorie

Quast verpasst Podest nur knapp

Allein auf weiter Flur: Im Rennen der Senioren 2 glückte Thomas Quast zwei Runden vor Schluss ein Ausreißversuch. Da aber auch seine Konkurrenten punkteten, wurde er nur Vierter. Foto: Kisling

FULDABRÜCK. Trockene Straßen, wenig Wind, rund 500 Zuschauer an der Strecke und 140 Radfahrer auf dem 1,8 Kilometer langen Parcours: Bei der 36. Nacht von Fuldabrück stellte der gastgebende RSC 1978 Fuldabrück ein Radrennen auf die Beine, was keine Radsportlerwünsche offenließ. Einzig mit der Medaillenausbeute der heimischen Athleten haperte es – bis auf Stefan Cloodt und Gregor Garbas gingen die heimischen Athleten in allen fünf Rennen leer aus.

Silber für Kasseler Cloodt

Lediglich 1,8 Sekunden fehlten Gregor Garbas von den gastgebenden Fuldabrückern als Dritter der Jedermann-Elite-Klasse zur Titelverteidigung über 20 Runden (36 Kilometer). Das Sprintduell der achtköpfigen Spitzengruppe entschied Carsten Weikert vom RV Germania Delitzsch (55:28 Minuten). Schnellster Senior war Thorsten Klassen (55:29) vom Team Hackmann univativ. Hinter ihm holte mit Stefan Cloodt (RV 1899 Kassel, 55:33) ein Nordhesse eine Medaille.

Bei den Senioren 4 bewies Gerhard Hack (RSG Frankfurt), mehrfacher Deutscher Meister, in 47:39 Minuten mit 1:08 Minuten Vorsprung vor Jürgen Leonhard (RV Kirrlach) seine Klasse.

Bei den Senioren 3 entschied Mathias Grünig vom Harzer RSC in 45:44 Minuten das Sprintduell mit Jürgen Sopp (Team Starbikewar) mit drei Zehntelsekunden Vorsprung für sich.

Nah dran am Podium war nach einer beherzten Leistung im Rennen der Senioren 2 Thomas Quast vom KSV Baunatal. Die Rennen der Senioren 2 sowie der Elite-C-Klasse wurden als Kriterium gefahren, sodass es alle fünf Runden galt, Punkte zu sammeln. Während Sieger Vladia Riha (VC Vegasack) mit der maximal zu erreichenden Punktzahl von 25 Zählern und über zwei Minuten Vorsprung einsam seine Runden drehte, scheiterte Viktor Slavik (RV Kassel) mit einem Ausreißversuch. Während sich das Feld auf das Kasseler Radsportidol fokussierte, nutzte Quast die Gelegenheit und startete zwei Runden vor dem Ende ebenfalls einen Ausreißversuch, welcher glückte. Mit klarem Vorsprung fuhr er als Zweiter ins Ziel und erhielt dafür sechs Punkte. Da aber auch die Gütersloher Stefan Wittwer und Bernd Brune punkten konnten und sich mit sieben Zählern die Medaillenplätze teilten, ging Quast leer aus.

Im Rennen der C-Elite war das Ergebnis lange Zeit offen. Frieder Uflacker vom Tuspo Weende Göttingen hatte die ersten Kriterien für sich entschieden, ließ sich mit 14 Punkten im Gepäck aber zurückfallen, um für seinen Mannschaftskollegen Sigmund Neher Tempo zu machen. So war der Weg frei für Gerrit Henrich (RG Uni Hamburg), der mit 18 Punkten auf den Goldrang sprintete. Schnellster Nordhesse war Leonard Mayrhofer von der Zweirad-Gemeinschaft Kassel mit sechs Punkten.

Von Tobias Kisling

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