Jugendweltmeisterschaft im Fahrradtrial: Mündener Fahrer war im Südschwarzwald mit dabei

Die Balance ist die Hauptsache

Das Gleichgewicht halten und zielsicher springen: Tobias Nehler bei der Jugend-WM der Trialfahrer in Freiamt.. Foto: privat/nh

Freiamt. Bei den Jugendweltmeisterschaften im Fahrrad-Trial, die in Freiamt (im Südschwarzwald) ausgetragen wurden, verpasste der für Melsungen startende Mündener Tobias Nehler als 24. der Vorläufe die Endausscheidung.

Nehler war in der Altersklasse der 13- und 14-Jährigen („Minimes“) an den Start gegangen. Diese Altersgruppe war mit 40 Teilnehmern (darunter neben ihm noch fünf weitere Deutsche) das größte der sechs nach Alter zusammengestellten Startfelder, zu denen insgesamt 173 Fahrer aus 17 Nationen gemeldet hatten. Für Nehler lag bei den Minimes gegen die harte Konkurrenz vor allem aus Spanien und Frankreich das Finale nicht drin. In den künstlich angelegten Sektionen trennte sich die Spreu vom Weizen. Erforderlich war hier neben einem ausgeprägten Gleichgewichtssinn viel Sprungkraft, die aber auch nur dann half, wenn die Fahrer ihre Füße vorausschauend einsetzten. Nehlers Platzierung, die zweitbeste eines deutschen Fahrers bei dieser WM, reichte immerhin zu einem guten Mittelfeldplatz im 40er-Feld. Den Titel holte sich Brite Adam Morewood.

Nach dem Wettkampf kam es im ohnehin familiär ausgerichteten Verband der Trialfahrer zur internationalen „Verbrüderung“: Eben noch Konkurrenten bildeten die jungen Aktiven spontan gemischte Fußballmannschaften, die auf dem nebenan gelegenen Sportplatz miteinander spielten. In der entspannten Atmosphäre kamen sich die Aktiven auch ohne gemeinsame Sprachkenntnisse näher, so beispielsweise Japaner und Deutsche, die - auch wenn sie einander nicht verstanden - es dennoch fertig brachten, ihre Trikots signiert zu tauschen. Der von allen Seiten für seine Ausrichtung gelobte MSC Münstertal hatte für das Rahmenprogramm auf Artisten des benachbarten Europa-Park Rust zurück gegriffen. (red)

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