Melsungens Aadyl Khatib ist zurück in der A-Klasse – Team stark besetzt wie noch nie

Berlitz steigt nach Sieg auf

Starke Vorstellung: Eiko Berlitz gewann das Rennen in Bochum-Wiemelhausen. Foto: Schmidt/nh

Melsungen. Neun A-Fahrer, fünf in der B-Klasse – so stark war das Regio Team der MT Melsungen noch nie besetzt. Das liegt zum einen an Nachwuchsfahrer Eiko Berlitz, der seinen ersten Sieg in der Eliteklasse landete und aus der C-Klasse aufsteigt. Und zum anderen an Aadyl Khatib, der nach seiner fünften Saisonplatzierung wieder A-Klasse-Fahrer ist.

Kuntschik hält Klasse

Beim Kriterium der ABC-Klasse in Osterweddingen landeten Aadyl Khatib und Roman Kuntschik auf den Rängen acht und neun, was für Khatib den Wiederaufstieg und für Kuntschik den Klassenerhalt bedeutet. Der Top-Sprinter nähert sich langsam wieder seiner alten Stärke. Hans Hutschenreuter komplettierte das gute Mannschaftsergebnis als Elfter.

Senkrechtstarter Eiko Berlitz gewann das Rennen der C-Klasse in Bochum-Wiemelhausen und schaffte damit gleich in seinem ersten Jahr als Elitefahrer den Aufstieg in die B-Klasse. Auch zwei Defekte konnten den 19-Jährigen nicht auf seinem Weg zum Sieg stoppen. „Super, dass ich den Aufstieg bereits zu diesem Zeitpunkt der Saison geschafft habe. Es kommen jetzt ja noch Rennen für mich in der höheren Klasse, für die ich mir einiges vorgenommen habe“, sagte das Ausnahmetalent aus Bad Wildungen. Berlitz ist zudem als Triathlet für das Hessenligateam der CJD Oberuff erfolgreich.

Pech für Vogel

Sein Bruder Leonid, der vor einem Jahr ebenfalls den Weg zum Radsport und zur MT gefunden hat, kommt langsam in Schwung und konnte sich im gleichen Rennen erstmalig als Zehnter platzieren.

Im stark besetzten KT/AB-Klasse-Rennen in Bochum landete Axel Hauschke auf dem zehnten Platz. Senior Mirco Holzhauer startete in der Eliteklasse beim C-Klasse-Rennen in Bad Homburg und fuhr hier stark als Neunter seine erste Platzierung heraus.

Nachdem der Spitzenmann der Melsunger, Kevin Vogel, auf der ersten Etappe des Rems-Murr-Pokals auf dem sechsten Rang gelandet war, wurde er auf dem zweiten Teilstück durch ein Auto, das trotz Absperrung ins Feld gefahren war, zu Fall gebracht. Das Rennen konnte er nicht beenden. Er hofft nun, bis Ende August wieder fit zu sein, um im Nationalteam bei der Militär-WM in Holland antreten zu können. (sbs) Fotos: privat

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