Bilanz des Regio-Teams der MT Melsungen

Axel Hauschke unverwüstlich und Max Feger überrascht

So erfolgreich wie noch nie waren die Radsportler des Regio Teams der MT Melsungen in der abgelaufenen Saison unterwegs. Mit 18 Siegen und 154 Platzierungen wurde das bisherige Rekordjahr 2016 (17/145) übertroffen, allerdings die angepeilten 20 ersten Plätze nicht ganz erreicht.

Was Teammanager Vaupel darauf zurückführt, „dass wir nach dem frühen Ausstieg von Christian Herr erst in der zweiten Saisonhälfte so richtig in Fahrt gekommen sind.“Die 18 Siege verteilen sich auf sieben Fahrer: Axel Hauschke (6), Roman Kuntschik und Max Feger (je 3), Kevin Vogel und Eiko Berlitz (je 2) sowie Mirco Holzhauer, und Philipp Sohn (je 1).

Der stärkste MT-Fahrer war wieder einmal Kevin Vogel. Obwohl er weniger Siege als 2018 (4) einfuhr, machte er in der Rose-Rangliste 14 Plätze gut und reiht sich dort als 30. als einer der stärksten deutschen Amateure zwischen starken Berufsradfahrern ein. Der 30-jährige Ahnataler wird weiter national mit MT-Lizenz und im Melsunger Trikot starten, bei internationalen Rennen aber im Trikot von Belle Stahlbau fahren. Außerdem hat er eine größere Präsenz bei Rennen in Nordhessen zugesagt und wird u.a. beim (bundesoffen ausgeschriebenen) Bergzeitfahren sowie der „Nacht von Fuldabrück“ teilnehmen.

Unverwüstlich ist Dauerbrenner Axel Hauschke unterwegs, der nun fast 25 Jahre in der höchsten deutschen Amateurklasse fährt. Unter seinen sechs Siegen ragt sein Triumph bei den Elite-Amateuren im renommierten Rennen von Frankfurt-Sossenheim heraus. Ein Höhepunkt war zudem sein dritter Platz bei den Deutschen Bergmeisterschaften der Senioren sowie seine doppelte Hessenmeisterschaft (Straßenrennen und Bergzeitfahren). Den dritten der insgesamt vier Melsunger Hessentitel holte Eiko Berlitz im Bergzeitfahren der U 23, den vierten Gerhard Brauner im Bergzeitfahren der Senioren 4.

Sprinter Roman Kuntschik fand zu seiner alten Leistungsstärke zurück, während Philipp Sohn äußerst effektiv fuhr. Eine Meisterleistung war sein klug herausgefahrener Sieg im Eliterennen bei der „Nacht von Fuldabrück“, wo er seinen Titel verteidigte.

Drei Aufsteiger in die Eliteklasse

In Fuldabrück gewann der als Quereinsteiger vom Mountainbike zum Team gestoßene Max Feger das Amateurrennen. Und avancierte zur Überraschung des Jahres. Erst nach der Hälfte der Saison in das Renngeschehen eingestiegen, gewann der Malsfelder drei bundesoffene Rennen und schaffte auf Anhieb den Aufstieg in die Amateur-Eliteklasse. Nun will er sich noch mehr auf die Straßenrennen konzentrieren. Sehr zur Freude von Dieter Vaupel: „Super, das bedeutet eine echte Verstärkung für unser Team.“

Nach der Lizenzreform 2019 ging die MT mit neun Elite-Amateuren in die Saison, wovon sieben den Klassenerhalt schafften. Wegen fehlender Rennteilnahmen rutschten Christian Herr und Aadyl Khatib in die Amateurklasse ab. Das konnte indes durch die drei Aufsteiger Max Feger, Enrico Oglialoro und Leonid Berlitz kompensiert werden.

In der kommenden Saison will die MT laut Vaupel „noch mehr als geschlossenes Team auftreten.“ Denn: „Darin liegt unsere eigentliche Stärke, wovon letztlich alle profitieren.“ Und die 2020 neben den Verstärkungen (siehe Hintergrund) die ersehnten 20 Siege ermöglichen sollen.

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