Ulrich Drebing aus Münden bei Tour d’Energie über die 100 km Dritter seiner Altersklasse

„Hoher Hagen war fast grenzwertig“

Legte sich auch bei der Tour d’ Energie in die Kurven: Ulrich Drebing aus Münden. Foto: privat

Hann. Münden. Mit Ulrich Drebing war auch ein Mündener bei der Tour d’Energie ganz vorn dabei. Der ehemalige Fußballer (unter anderem Werder Münden) belegte in der Altersklasse Master 4 auf der 100 Kilometer-Strecke den dritten Platz.

Der 60-jährige ehemalige Bankkaufmann musste bei der jüngsten Auflage des Jedemann-Rennens mit diesmal über 3100 Startern sein ganzes fahrerisches Können aufbieten. Besonders rund um den Hohen Hagen bei Dransfeld wurde von den Aktiven viel verlangt. Einsetzender starker Regen erschwerte das Unterfangen, die 100 Kilometer unfallfrei durchzustehen. „Das war besonders bei der Abfahrt kein Spaß und fast schon grenzwertig“, meint Drebing. Vier Fahrer stürzten in diesem Bereich. „Man muss ja auch bedenken“, so Drebing weiter, „dass die leichten Rennräder sehr windanfällig sind.“ Am Ziel in Göttingen stand für ihn eine Zeit von 2:48 Stunden zu Buche. In der Gesamtwertung der fast 1700 Männern, die ins Ziel kamen, bedeutete das einen sehr guten 241. Platz

Seit einem Jahr fährt der Mündener für den Kasseler Verein RV 1899. In der gesamten Republik ist er am Start. Ob Dresden, Leipzig, Hockenheim oder wie am kommenden Freitag Eschborn bei Frankfurt – Ulrich Drebing will in diesem Jahr möglichst viele Rennen des „German Cycling Cup“, zu dem auch die Tour d’Energie gehört, bestreiten. „Dann hätte ich auch gute Chancen, in der Gesamtwertung weit nach vorn zu kommen“, meint Drebing, der im Jahr rund 15 000 Trainingskilometer abspult. (mbr)

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