Tour d’Energie: 3604 Anmeldungen für Jedermann-Radrennen / Wüst als Stargast

Immer größer und besser

Massenspektakel mit Start und Ziel in Göttingen: Die elfte Auflage des Jedermannrennens um die Tour d’Energie am Sonntag wollen 3604 Radsportler in Angriff nehmen. Archivfoto: Jelinek-gsd/nh

Göttingen. Welchen Stellenwert die Tour d’Energie in Südniedersachsen einnimmt, beweist schon ein Blick in die Statistik. Seit der ersten Auflage 2005, als das Jedermann-Radrennen noch im Beiprogramm der Niedersachsenrundfahrt der Radprofis ausgetragen wurde, ist das Rundstreckenrennen jedes Jahr gewachsen.

Für die elfte Auflage am kommenden Sonntag liegen den Veranstaltern der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) 3604 Anmeldungen vor.

Immer größer, immer besser – von etwas mehr als 1000 Teilnehmern hat sich die Starterzahl mittlerweile verdreifacht. Fast 27 000 Radamateure haben an der Tour bislang teilgenommen oder treten am Sonntag zum ersten Mal in die Pedale. Kein Wunder deshalb, dass die Tour d’Energie in der Rangliste der größten deutschen Jedermannrennen mittlerweile schon den siebten Rang einnimmt.

Dabei haben die Organisatoren ihr Hauptaugenmerk auf die Sicherung der Qualität gerichtet. Immer größere Starterzahlen lassen schon allein die Gegebenheiten vor Ort nicht zu. „Wir hatten eigentlich nie den Anspruch, übermäßig zu wachsen. Wir haben ein sehr, sehr gutes Image, das wir aufrecht erhalten wollen“, betont Alexander Frey. „3500 Radfahrer auf der Strecke sind eine realistische Zahl für unsere Tour“, ergänzt der Geschäftsführer der GoeSF. Auch am Sonntag werden wieder Anmelder nicht von ihrem Startrecht Gebrauch machen. „Das ist ganz normal. Erfahrungsgemäß kommen Krankheiten, familiäre Verpflichtungen oder schlechtes Wetter dazwischen“, erklärt GoeSF-Mitarbeiter Jonas Stechmann. Im vergangenen Jahr waren von den 3548 angemeldeten Sportlern 3086 Radler dabei – gleichbedeutend mit einem Teilnehmerrekord.

An den Rundkursen hat sich nichts geändert. Die 100 Kilometer-Strecke nehmen 2145 Sportler in Angriff, 1459 Zusagen gibt es für die 45 Kilometer-Schleife. Der kleine Rundkurs wurde zwar nicht verändert, offiziell aber um einen Kilometer gekürzt, weil dies die Bestimmungen für Jedermannrennen so vorsehen.

Einige Neuerungen für das bewährte Rennen gibt es dann aber doch. Bereits am kommenden Samstag können die Teilnehmer zwischen 16 und 19 Uhr ihre Startunterlagen an der Sparkassen-Arena abholen. Dort besteht dann in der neuen „Rider’s Lounge“, organisiert vom TuSpo Weende, die Möglichkeit zum sportlichen Austausch. Neben einem Radsportfilm dürfen sich die Interessenten auch über ein Interview mit dem Ex-Radprofi Marcel Wüst freuen. Der ehemalige Weltklassesprinter repräsentiert den Radhersteller Benotti aus Gieboldehausen und wird auch bei der Tour dabei sein. „Er fährt aber ohne Siegambitionen“, betont GoeSF-Mitarbeiter Jörn Lührs.

Von Ralf Walle

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