Radsport:

Ex-Profi Dirk Müller führt waldhessischen radroo-Rennstall an

Gruppenbild mit Trikot: das neue radroo-Team mit (hinten von links) Thorsten Möller, Mirco Holzhauer, Dominik Hofeditz, Mario Knierim, Felix Ströder. Mittlere Reihe von links Walter Appel, Timo Honstein, Jürgen Peters, Dirk Müller, Heiko Katzler, Danilo Ettlich, Sabrina Konrad. Vorn von links Marco Schneider, Carsten Manns, Max Mondel, Guido Richter, Carsten Klee. Foto: Henkel

Hersfeld-Rotenburg. Radsportler brauchen Stärkung. Auch kurz vor dem Training müssen es Kohlehydrate sein. So war es eigentlich ganz logisch, dass Waldhessens neue Radmannschaft, das radroo-Team, in der Café-Scheune an der Aula in Kirchheim vorgestellt wurde.

Es gab Kaffee, Kuchen und herzhafte Leckereien. Und jede Menge Beifall für die etwa 20 Fahrer, die ab dieser Saison als radroo-Team in einheitlichen dunklen Leibchen auf Zeitenjagd gehen werden.

Hinter dem Team stehen der Radsportverein (RSV) Bad Hersfeld, in dem viele der Fahrer auch bislang schon aktiv waren, und Dirk Müller. Der ehemalige Deutsche Meister, der für den RSV seine ersten Wettkämpfe bestritten hatte, stellte das Team jetzt, zu Beginn der neuen Saison, offiziell vor.

„Ist es ein Team von Hobbyfahrern? Sind es Profis?“ Diese Fragen stellt RSV-Vorsitzender Carsten Lenz in seinen Eingangsworten. Ganz sicher ist das nicht, wenn die Antwort lautet: „Von allem etwas.“ Klar aber ist: Die Mannschaft will gute Ergebnisse holen, neben jungen, ehrgeizigen Fahrern sind erfahrene Radsportler und alte Haudegen dabei.

„Besondere Mischung“

„Eine besondere Mischung“, glaubt Lenz. Auf jeden Fall ein Team, das es in der Region so noch nicht gab. Das zeigt sich daran, dass Fahrer aus der Schwalm, sogar aus dem Raum Kassel zum radroo-Team gestoßen sind. Es soll die Kräfte des Radsports in Nord- und Osthessen bündeln. „Vom Team profitieren, Energien bündeln“ lauten da die Stichworte.

Sponsoren

Dabei helfen Sponsoren, wie Dirk Müller erläutert. Neben Namensgeber radroo, einer Firma für Radbekleidung, sind das die Radsport-Ausrüster Brunox, Argon 18, doorout und Radsport 360, wie der ehemalige Profi aufzählte.

21 Fahrer sind aktuell dabei, und einiges an Potenzial habe sich schon in der Vorsaison angedeutet. Da seien einige der Fahrer schon bei Rennen des German Cycling Cup gestartet, und eine Mannschaft sei beim Giro Münsterland, einer Rundfahrt, immerhin auf Rang zwei von 130 Teams gelandet.

Ähnliches haben die radroo-Fahrer auch 2016 vor. Schon bald wollen 17 von ihnen bei einem Rennen in Göttingen dabei sein, Anfang Mai ist das legendäre Radsport-Event am Henninger Turm in Frankfurt das Ziel der Waldhessen. Und am 4. September, kündigt Dirk Müller an, soll zum ersten Mal ein „Bergkönig“ am Eisenberg gekürt werden. Dann findet auf der höchsten Erhebung im Kreis ein Bergzeitfahren statt. Carsten Lenz hat einen Wunsch: „Es wäre toll, wenn der das radroo-Trikot tragen würde.“

Damit es dazu und zu „vielen schönen Teamerlebnissen“ kommt, brechen die Fahrer schon bald nach der offiziellen Vorstellung zu einer gemeinsamen Trainingsfahrt bei Kirchheim auf. Natürlich gut gestärkt.

Von Rainer Henkel

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