Radball-Bundesliga: SVN muss beim Heimspieltag vier Niederlagen einstecken

Nordshausen geht leer aus

Zwei gegen einen: Der Nordshäuser Radballer Christian Gallinger (rechts) bekommt es hier mit den Iserlohnern Daniel Endrowait (Mitte) und Heiko Cordes zu tun. Foto: Schachtschneider

Kassel. Es war nicht der Tag der Bundesliga-Radballer des SV Nordshausen. Ausgerechnet beim Heimspieltag blieben Andreas Reichenbacher und Christian Gallinger unter ihren Möglichkeiten. Nach vier Niederlagen ist der Klassenerhalt wohl nicht mehr möglich, obwohl noch ein Spieltag ansteht. Ein Überblick über die vier Spiele.

DAS ERSTE SPIEL

Mit dem RCP Iserlohn hatten die Nordshäuser ihre schwerste Aufgabe im ersten Spiel. Gegen den Drittplatzierten der EM halten die Gastgeber lange gut mit. Den 0:1-Rückstand glichen sie schnell aus, lagen zur Pause aber dennoch mit 1:2 zurück. In der zweiten Halbzeit haben die Nordhessen weiter Probleme mit der robusten Abwehr der Iserlohner. Am Ende steht so eine 2:3-Niederlage zu Buche.

DAS ZWEITE SPIEL

Gegen den RVI Ailingen, der einen starken Tag erwischt, aus vier Partien zehn Punkte holt und damit die Abstiegsplätze verlässt, gingen die Nordshäuser zwar in Front, lagen zur Pause aber mit 1:2 zurück. In der zweiten Hälfte zieht das Team vom Bodensee zum 5:1-Endstand davon.

„Ailingen war zwar stark, aber dennoch müssen wir nicht so hoch verlieren“, analysierte SVN-Torhüter Reichenbacher treffend.

DAS DRITTE SPIEL

In den beiden weiteren Begegnungen hofften die Nordhessen noch auf zwei Siege, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Aber schon gegen den RV Gärtringen gerieten sie früh ins Hintertreffen. Unterm Strich stand ein 4:5.

DAS VIERTE SPIEL

Im letzten Spiel gegen Schlusslicht RKV Denkendorf steht es schnell 0:2 aus Nordshäuser Sicht. Aber die Gastgeber stecken nicht auf und kommen auf 1:2 heran. Kurios: Zum vierten Mal an diesem Tag liegen die Nordhessen zur Pause mit 1:2 zurück. Dass es an diesem Spieltag einfach nicht mit einem Punktgewinn klappen soll, zeigt sich nach der Pause. Nachdem Reichenbacher schon in der ersten Hälfte am Innenpfosten gescheitert war, trifft er in der zweiten Hälfte beim Stand von 1:2 erneut das Gebälk. „Wir haben nicht gut gespielt, aber in den entscheidenden Phasen hat auch das Quäntchen Glück gefehlt“, erklärte Reichenbacher. Die Denkendörfer nutzen ihre Chance und gewinnen mit 3:1.

Damit haben die Nordshäuser bei noch vier ausstehenden Spielen und neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. (mko)

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