Radsport: Mayrhofer beim Grandprix du Jumelage in der Normandie knapp hinter Sieger

Regio Team stark in Frankreich

Leonard Mayerhofer (links) setzt nach: Am Ende fehlten ihm bei der Drei-Etappenfahrt in Vire/ Frankreich nur fünf Sekunden zum Gesamtsieg. In der Mitte im Feld Teamkamerad Kevin Vogel. Foto: privat/nh

vire/Baunatal. Vier Starter vertraten das Regio Team SF bei der Drei-Etappen-Rundfahrt rund um die Baunataler Partnerstadt Vire in der Normandie. Hans Hutschenreuter (KSV Baunatal) und Dennis Zülch (MT Melsungen) als Stagiaire sowie die Stammfahrer Kevin Vogel (MT Melsungen) und Leonard Mayrhofer (Zweiradgemeinschaft Kassel) gingen am vergangenen Wochenende im Mutterland des Radsports als vier von 100 Fahrern in Vire an den Start. Dabei konnte sich in einem starken Team Mayerhofer als Gesamtsiebter besonders in Szene setzen. Bei allen drei Etappen landete er unter den besten zwölf, auf der letzten Etappe verpasste er den Sieg im Sprint nur um Reifenbreite.

Bereits auf der ersten Etappe versuchte das Team das Rennen mitzubestimmen, so fuhr Mayrhofer ab Kilometer drei lange in einer vierköpfigen Spitzengruppe, in der er den größten Teil der Führungsarbeit leistete. Mayrhofer wurde 12., Vogel und Hutschenreuter landeten knapp dahinter im Mittelfeld. Pech hatte Nachwuchsfahrer Zülch, der sich bei einem Sturz einen Muskelriss am linken Arm sowie einige Schürfwunden zuzog und seine erste Auslandsrundfahrt vorzeitig beenden musste.

Auf der zweiten Etappe von Vire nach Montbertrand, bei der am Ende vier Runden auf einem anspruchsvollen, bergigen Rundkurses mit einer Schlussrampe gefahren wurden, startete Mayrhofer im gepunkteten Trikot des Bergführenden. Er und Hutschenreuter konnten sich lange in der Spitzengruppe festsetzen. Am Ende erreichte Mayrhofer Rang vier, wenige Sekunden später kam Hutschenreuter als 17. ins Ziel.

Bereits dreieinhalb Stunden später startete die dritte und letzte Etappe über 70 km. Vogel leistete starke Teamarbeit, um Mayrhofers Chancen auf den Ge-samtsieg zu wahren. Dieser konnte sich schließlich mit einer Gruppe absetzen. Auf der Zielgeraden sah er dann schon wie der sichere Sieger aus, wurde jedoch noch auf dem Zielstrich von einem Franzosen abgefangen. Hutschenreuter fuhr als 10. durchs Ziel, Vogel wurde mit einer überzeugenden Leistung für das Team 26. Das Regio Team, das sich konstant über alle drei Etappen hinweg steigern konnte, gewann auf der dritten Etappe sogar die Teamwertung.

Im Gesamtergebnis landete Mayrhofer mit weiterhin fünf Sekunden hinter dem Sieger auf Rang sieben. Hutschenreuter, wurde Neunter und Teamplayer Vogel rundete als 36. das tolle Mannschaftsergebnis ab. (red)

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