Hessenmeisterschaft im Kunstradfahren

RSV Ernsthausen so erfolgreich wie nie: Ein Titel, zweimal Silber

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Mit neuer Bestleistung auf den zweiten Platz: das 4er-Juniorinnen-Team des RSV Ernsthausen mit (v.l.) Lisa Jockel, Romy Cronau, Lily Rüppel und Enny Koch.

So erfolgreich wie noch nie hat der RSV Ernsthausen bei der Hessenmeisterschaft im Kunstradfahren der Jugend und Elite abgeschnitten: Die RSV-Athleten gewannen einen Titel und holten zweimal Silber.

Für die hessischen Kunstradfahrer ging es am vergangenen Sonntag in der Launsbacher Schulsporthalle um die Titel der Hessenmeister und die weitere Qualifikation zu der German Masters Serie.

Vom Radsportverein aus Ernsthausen hatten sich sechs Sportlerinnen für diese Meisterschaften qualifiziert. Lily Rüppel war gleich in drei unterschiedlichen Kategorien am Start. Im 2er-Wettbewerb der Juniorinnen wurde sie mit ihrer langjährigen Partnerin Enny Koch Hessenmeister. Die beiden zeigten in einer nahezu perfekten Darbietung ihr Programm, erreichten mit 43,94 Punkten eine neue persönliche Bestleistung und nahmen bei der Siegerehrung stolz die Goldmedaillen entgegen.

Das Ernsthäuser Quartett im 4er-Wettbewerb der Juniorinnen mit Lisa Jockel, Romy Cronau, Lily Rüppel und Enny Koch schaffte es mit einer neuen Bestleistung von 72,0 Punkten auf den zweiten Platz in ihrer Konkurrenz, dabei überholten sie noch das Team aus Mörfelden und verpassten die Qualifikationsmarke um gerade mal drei Punkte. Trotzdem waren die vier am Ende sehr zufrieden mit der Silbermedaille.

Im 1er-Wettbewerb der Juniorinnen war Ernsthausen mit zwei Starts vertreten. Lily Rüppel belegte mit einer für sie sehr guten Leistung und neuer Bestleistung Rang acht. Nicht ganz ihre Erwartungen erfüllte sich Maria Möller und musste sich mit dem neunten Platz zufriedengeben.

Besser lief es für die beiden Ernsthäuser Starterinnen im Wettbewerb Elite der Frauen, erklärtes Ziel war die Qualifikationsmarke von 110,0 Punkten, die für die Teilnahme an der German Masters Serie gefordert waren. Lisa Jockel gelang eine blitzsaubere Darbietung ihrer Kür, mit ausgefahrenen 114,83 Punkten erreichte sie damit ihr gesetztes Ziel, die Qualifikationsmarke. Am Ende des Wettbewerbes machte sie mit dieser Leistung noch zwei Plätze gut und wurde völlig verdient Hessische Vizemeisterin. Bei der Siegerehrung nahm sie somit die zweite Silbermedaille an diesem Tag entgegen.

Nicht so optimal lief es für ihre an Platz drei gesetzte Vereinskollegin Lea Styber, sie ging etwas grippegeschwächt an den Start. Nach den ersten vier Minuten ihrer Darbietung sah noch alles sehr gut aus, doch in der letzten Minute verlor sie an Kraft und es schlichen sich Fehler ein. Letztendlich waren es am Ende noch 105.09 Punkte, was Platz fünf bedeutete.

Mit einem ersten Platz und zwei Vizemeisterschaften, einem fünften, achten und neunten Rang war man in Summe beim Radsportverein Ernsthausen dennoch sehr zufrieden. Es war wohl das beste Abschneiden bei einer Hessenmeisterschaft der Jugend und Elite in der Vereinsgeschichte.

Von Hermann Hofmann 

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