190 Radsportler bei der Nacht von Fuldabrück – Khatib in C-Klasse auf Platz fünf

Slavik sprintet aufs Podest

Viktor Slavik

Fuldabrück. Radsportler aus ganz Deutschland trafen sich am Samstag bei der 38. Nacht von Fuldabrück, um sich auf einer anspruchsvollen und verwinkelten Strecke zu messen und körperlich an die Grenzen zu gehen.

Was im Jahr 1978 als Doppelveranstaltung aus Laufwettbewerb und Radrennen begann, ist inzwischen eine reine Radsportveranstaltung geworden, die dieses Jahr 190 Teilnehmer nach Dennhausen zog.

DER VERANSTALTER

Ob Jung oder Alt – beim RSC Fuldabrück packt jeder mit an. Das stellte der Verein mit knapp 120 Mitgliedern bei diesem traditionellen Rennen eindrucksvoll unter Beweis. Vom Aufbau der Strecke, Ablauf der Veranstaltung, Gewährleistung der Sicherheit, Verpflegung der Sportler und Zuschauer bis hin zur Moderation durch Henning Tonn – für alles war gesorgt. Die 45 Helfer leisteten ganze Arbeit und trugen maßgeblich zu einem gelungenen Gesamtbild des Radsport-Klassikers bei.

DIE RENNEN

Im Senioren-Bereich traten die Sportler über eine Strecke von 30 Kilometern (17 Runden) gegeneinander an. Bei den Senioren 3 sicherte sich Hessenmeister Viktor Slavik (RV Kassel) den zweiten Platz. Vor ihm kam Torsten Kunath (Jenatec Biehler Masters Team Leipzig) als Sieger ins Ziel. Den dritten Platz belegte Bernd Brune vom RSV Gütersloh. Bei den Senioren 4 setzte sich Gerhard Hack (RSG Frankfurt) durch. Hinter ihm passierten Peter Schäpermeier (Team Starbikewear Düsseldorf) und Hans-Peter Grünig (RSC Wernigerode) die Ziellinie. Das Rennen der Senioren 2, das über eine Distanz von 36 Kilometern (20 Runden) ging, entschied Stefan Steiner (RIG Vorderpfalz) vor Christoph Dittrich (RC Leverkusen) und Matthias Sterly (RC Bergedorf) für sich. Axel Hauschke von der Melsunger TG (MTG) wurde Fünfter.

DER HÖHEPUNKT

Zum Abschluss ging es für die Fahrer der C-Klasse auf die Strecke – 35 Runden, 63 Kilometer. Von 43 Teilnehmern kamen nur 22 ins Ziel. „Man darf nie aufgeben, man muss sich richtig quälen“, äußerte sich der leicht angeschlagene Stefan Arndt von der MTG, der in der drittletzten Runde noch Führender war, schließlich aber bis auf den letzten Platz durchgereicht wurde. Den Sieg sicherte sich Tim Kristian Liebe (RSC Hildesheim) vor Henrik Hamm (RV Essingen) und Felix Paul (RSG Hannover). Aadyl Khatib von der MTG belegte Platz fünf.

DAS FAZIT

„Mit der Starterzahl können wir sehr zufrieden sein. Außerdem sind wir froh, dass es keine schwereren Stürze gab und dass das Wetter mitgespielt hat“, sagte Harald Nolte, Vorsitzender des RSC. „Außerdem freut uns das positive Echo vieler Teilnehmer, denen die Strecke und das ganze Drumherum gut gefallen haben und die gern wiederkommen.“ Foto:  Hofmeister/nh

Von Raphael Wieloch

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