Mountainbiker Tobias Schmidtmann beendet die Four-Peaks auf Rang 29 der Herren

Four-Peaks: „Spaß trotz Strapazen“

Fast geschafft: Tobias Schmidtmann kurz vor dem Ziel der vierten Etappe. Foto: Göbel

Kirchberg/Tirol. „Im Großen und Ganzen bin ich recht zufrieden und es hat trotz der Strapazen viel Spaß gemacht“, so lautet das Fazit von Mountainbiker Tobias Schmidtmann, der sich vergangene Woche der Konkurrenz bei der Bike-Four-Peaks stellte – das zweite Mal nach 2015.

Bei dem viertägigen Etappenrennen über 206,5 Kilometer – gespickt mit 8145 Höhenmetern – in den österreichischen Alpen saß der 27-Jährige, der für das EGF Bunstruth-Racing-Team startet, 11:14:40 Stunden im Sattel. Seine Ausbeute: Rang 29 bei den Herren.

Etappe 1

Die Auftaktetappe von Leogang nach Saalfelden: 58,59 Kilometer und 1886 Höhenmeter. „Die erste Etappe war noch ein Wachrütteln der Beine“, sagt Schmidtmann. Nur zwei Tage Erholung lagen zwischen seinem letzten Rennen und dem Start in Österreich. „Das war am ersten Berg auch noch recht deutlich zu spüren.“ Entscheidend sei gewesen, eine gute Gruppe in den Flachpassagen zu haben, mit der man gemeinsam Tempo machen konnte. „Kurz vorm Ziel fand noch ein Kampf um die Plätze statt, mit einem positiven Ausgang für mich.“ Mit 2:44:24 Stunden und Rang 41 im knapp 600-köpfigen Feld ein gelungener Einstieg.

Etappe 2

48,29 Kilometer und 2157 Höhenmeter – von Saalfelden nach Leogang: „Der erste Anstieg hatte es in sich – 800 Höhenmeter am Stück“, sagt der Römershäuser und fügt an: „Der mittlere Teil war im Verhältnis zum ersten Anstieg nur noch wellig.“ Der erste Anstieg habe Schmidtmann im Nachhinein aber zu viel Kraft gekostet: „Ich habe nur noch versucht, irgendwie die Gruppe zu halten.“ Und das gelang: Im Ziel stoppte die Uhr bei 3:00:46 Stunden, dafür gab’s Platz 39.

Etappe 3

50,62 Kilometer und 2091 Höhenmeter – rund um Kirchberg: Gleich zu Beginn ging es knapp 600 Höhenmeter rauf. „Beim Einstieg in den Berg habe ich es geschafft, mich vorn zu platzieren.“ Dann folgte eine längere Abfahrt, bevor es in den nächsten Berg ging. „Den kam ich etwas mühsam hoch.“ Doch dann folgte Anstieg drei: „Da habe ich direkt das Tempo erhöht, weil ich mich gut gefühlt habe. Meine direkte Konkurrenz konnte ich so etwas distanzieren.“ Aber: „Die Ausreizung meiner Kräfte machte sich beim Einstieg in die letzte Abfahrt bemerkbar: Total erschöpft kämpfte ich mich ins Ziel.“ Seine Zeit: 2:42:13 Stunden und Rang 39.

Etappe 4

49 Kilometer und 2011 Höhenmeter – rund um Kirchberg: „Der erste Anstieg war recht zäh und der Versuch, meine Verfolger abzuschütteln, gelang nicht wirklich.“ Circa vier Kilometer vor dem Gipfel folgte der nächste Versuch, der Konkurrenz davon zu fahren. „Die Beine waren noch gut und ich konnte mich absetzen.“ Im Ziel hieß es nach 2:47:16 Stunden dann Rang 38 – genauso wie in der Gesamtwertung nach vier Rennen. Bei den Herren kam Schmidtmann sogar auf Platz 29. „Das Rennen war hoffentlich eine gute Vorbereitung für die Hessische Meisterschaft am 3. Juli in Wiesbaden und die Deutsche Meisterschaft am 9. Juli in Saalhausen.“

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