Radsport

Tour d'Energie: Der bange Blick zum Himmel

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Seite an Seite, Hinterrad an Hinterrad: Mehr als 3500 Radsportler haben sich für die 15. Auflage der TdE am 28. April angemeldet.

Göttingen – Was im Jahr 2005 im Rahmenprogramm der Radprofis bei der Niedersachsen-Rundfahrt begann, hat sich längst etabliert. 

Die Tour d’Energie (TdE) zählt jedenfalls seit vielen Jahren zu den absoluten Startmagneten und hat sich in den vergangenen Jahren zum größten Jedermannrennen in Niedersachsen entwickelt.

Und wegen seiner anspruchsvollen Strecke bezeichnen zahlreiche Radsportler des German Cycling Cups, eine Rennserie für Hobbysportler mit zehn Rennen, die TdE als schönstes und abwechslungsreichstes Jedermannrennen in Deutschland.

Doch auch die regionalen Sportler schätzen die TdE, die seit vielen Jahren fester Bestandteil und erste Station der Gö-Challenge mit sieben Wettbewerben ist. Und weil die Rahmenbedingungen seit vielen Jahren einfach passen und viele Hobbysportler das ganze Jahr über auf dem fest ausgeschilderten Rundkurs trainieren, erfreut sich die TdE weiterhin großer Beliebtheit.

„Wir haben richtig viele Anmeldungen, an den Rekord aus dem Jahr 2016 werden wir aber nicht ganz herankommen“, sagt Jonas Stechmann von der veranstaltenden Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF). 3747 Meldungen gab es damals, für die beiden Strecken der 15. Auflage am 28. April haben bislang 3653 Radsportler ihren Startplatz gebucht. „Gemessen an den beiden vergangenen Jahren ist das eine deutliche Steigerung“, betont Stechmann. 2036 Radler werden die große Schleife über 100 Kilometer in Angriff nehmen, 1617 Sportler wagen sich auf den kleineren Rundkurs über 45 Kilometer.

Doch egal, für welchen Rundkurs am kommenden Sonntag die Startzusage erteilt wurde – der bange Blick geht in den frühen Morgenstunden zum Himmel. Denn bei prognostiziertem Regen werden zahlreiche Sportler aus Sicherheitsgründen auf einen Start verzichten, das zeigen auch die Zahlen aus der Vergangenheit. „Ein Wetter wie an Ostern wäre am Renntag topp gewesen. Wie das Wetter am Sonntag tatsächlich werden wird, kann man so weit im Voraus noch nicht verlässlich sagen, das variiert auch von Wetterdienst zu Wetterdienst. Es muss aber trocken bleiben“, hofft Stechmann.

Die Vorjahressieger lassen sich von der Wettervoraussage jedenfalls nicht abschrecken. Bei den Männern sind mit Hanno Rieping (100 km) und Dominik Hofeditz (45 km) die Titelverteidiger dabei, bei den Frauen hat Katharina Hinz (45 km) zugesagt, während Christina Rausch (100 km) nicht gemeldet hat.

Wer kurzfristig an der Tour d’Energie teilnehmen möchte, hat am Samstag und Sonntag jeweils an der S-Arena noch die Gelegenheit zur Nachmeldung. Am Samstag zwischen 16 und 19 Uhr und am Sonntag von 7.30 bis 9.30 Uhr nehmen die Organisatoren die letzten Zusagen für einen der beiden Rundkurse entgegen. raw

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