3604 Anmeldungen für das Jedermann-Radrennen um die Tour d’Energie am 26. April

Tour glänzt wieder mit Rekord

Das Jedermann-Radrennen wird immer beliebter: Nicht nur die Veranstalter und Förderer freuen sich auf die elfte Auflage der Tour d’Energie mit Start und Ziel in Göttingen. Foto: Kopietz

Göttingen. Bahn frei für die elfte Auflage der Tour d’Energie! Dieses Motto gilt für Aktive, Organisatoren und Sponsoren gleichermaßen. Denn das Jedermannrennen hat sich im südniedersächsischen Radsportkalender längst etabliert – und wird bei den Aktiven immer beliebter.

„Bis zum Donnerstagvormittag hatten wir 3604 Anmeldungen. Das ist ein toller Erfolg“, kommentierte Jonas Stechmann vom Veranstalter Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) die Rekordzahl an Anmeldungen für das Rennen am 26. April.

2005, als das Rennen im Beiprogramm der Niedersachsenrundfahrt der Profis ausgetragen wurde, war das noch anders. Damals traten rund 1000 Hobbysportler in die Pedale. Mittlerweile begrüßen die Veranstalter immer wieder neue Sportler zur Tour d’Energie. „Etwas mehr als ein Drittel der Anmelder sind zum ersten Mal dabei. Das ist eigentlich jedes Jahr so und beweist, dass wir eine gute Basis für unser Rennen haben, dass wir aber jedes Jahr auch viele neue Sportler begrüßen dürfen“, sagt Stechmann.

Doch ohne regelmäßiges Training die große Schleife der Tour d’Energie über 100 Kilometer innerhalb der erlaubten Zeit zu überstehen, dürfte für den Großteil der Athleten schwierig bis unmöglich werden. Immerhin 2145 Sportler haben sich in diesem Jahr für die große Runde entschieden. Immerhin 1459 Radamateure nehmen die Schleife über 45 Kilometer in Angriff. Insgesamt waren seit 2005 26 951 Teilnehmer dabei – eine imposante Zahl!

Erstaunlich ist aber auch der mittlerweile enorme Aufwand rund um das Rennen. Fast 1000 Helfer aus Feuerwehr, Polizei, ehrenamtlichen Kräften und Mitarbeitern der Rettungsdienste kümmern sich um den reibungslosen Ablauf des Rennens, das zum vierten Mal auf den beiden bewährten Rundkursen stattfinden wird.

TuSpo Weende profitiert

Ein großer Profiteur der Tour d’Energie ist aber auch der Mitveranstalter TuSpo Weende. Denn während der Radsport fast überall in Deutschland zu den Randsportarten zählt, erlebt die Weender Radsportabteilung einen Mitgliederboom. „Wir haben über 200 Mitglieder, 2005 waren es etwa 50 Sportler in unserer Abteilung. Erst durch die Tour d’Energie sind wir in das Bewusstsein der Interssierten gekommen“, betont Holger Buch. Ein Aspekt, der auch den GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey erfreut. „Mit diesen Zahlen können wir deutlich zeigen, wie nachhaltig unsere Tour d’Energie ist.“

Von Ralf Walle

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