Tour d’Energie: Veränderte Streckenführung im Bramwald fanden viele Fahrer gut

Tour: Lob für neuen Kurs

Warten auf den Startschuss: Über 2800 Radfahrer und Radfahrerinnen hatten sich bei der 12. Auflage der Tour d’Energie an der S-Arena eingefunden. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. „Geradezu perfekt ist ist alles gelaufen“, so Jörn Lührs, einer der Projektleiter im Nachklang zur Tour d’Energie, die sich auch bei ihrer zwölften Ausgabe großer Beliebtheit erfreute.

Zwar gingen von den 3700 gemeldeten Radfahrerinnen und Radfahrer letztlich exakt 2807 auf die veränderten Strecken über 45 und 100 Kilometer, das tat aber der Tour nun wahrlich keinen Abbruch.

„Trotz dieser großen Anzahl an Fahrern ist es schon erstaunlich, dass so wenig passiert ist. Zwei Fahrer mussten behandelt werden. Ansonsten aber hatten die Rettungsdienste sehr wenig zu tun“, freute sich Alexander Frey, Geschäftsführer der ausrichtenden Göttinger Freizeit und Sport GmbH (GöSF).

Für die 45 km-Strecke hatten 1503 gemeldet, 1178 fuhren dann am Sonntagmorgen los, 1162 kamen ins Ziel. Von den ursprünglich 2197 gemeldeten Fahrern über die 100 km gingen 1629 auf die Strecke, von denen immerhin 1586 durch das Ziel auf der Bürgerstraße fuhren. Über den gesamten Sonntag verteilt säumten um die 10 000 Interessierte bei diesem Radrennen die Straßen an der Strecke und im Zielbereich.

Neue Streckenführung

Am Start gab Moderator Andreas Lindemeier immer wieder sinnvolle Tipps, an welchen Stellen die Fahrerinnen und Fahrer besonders vorsichtig sein müssen. Am Abend zuvor fegte Frey in Niemetal an einer etwas gefährlichen Stelle sogar den Kies höchstselbst von der Straße.

Begeistert waren die meisten Fahrer von der etwas veränderten Streckenführung. Viele freuten sich geradezu darauf, die steile Straße durch den Bramwald hinunter nach Hemeln fahren zu können. Erfreulich, dass alle Fahrer gefahrlos die Spitzkehren nahmen, niemand zu Fall kam.

Nicht nur, dass der Mündener Nicolas Nikuradse die 45 km mit über einer Minute Vorsprung gewann, er holte sich auch die Bergwertung. Dass Florian Reichert, einer der besten Langläufer Niedersachsens, auch sehr gut im Sattel ist, bewies er über die 45 km als 67. von 905 Startern. Und auch Göttingens 72-jähriger Bürgermeister Ulrich Holefleisch war am Start und belegte immerhin den 767. Rang über 45 km.

Hagel an der Strecke

Zwar hatten die Fahrer kurzzeitig mit einem Hagelschauer zu kämpfen, ansonsten aber waren die Straßen abgetrocknet. „Regen wäre schlimmer gewesen, denn Schnee oder Hagel durchnässt die Kleidung nicht so sehr“, so Lührs.

Inwieweit auch bei der 13. Auflage der Tour d’Energie die geänderte Streckenführung beibehalten wird oder zur alten Streckenführung zurückgekehrt wird, darüber haben sich die Macher bei der GöSF noch keine Gedanken gemacht. (gsd)

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