Radrennen: Göttinger gewinnt bei Nacht von Fuldabrück

Uflacker nicht zu halten

Enge Kurven: Der Kurs forderte den Fahrern wie dem späteren Sieger Frieder Uflacker (vorn) alles ab. Foto: Fischer

Fuldabrück. Wenn das nicht despektierlich klingt: Als „Mickey-Maus-Geschlängel“ bezeichneten einige Teilnehmer den Rundkurs der 37. Nacht von Fuldabrück. Andere der beteiligten Radrennfahrer sprachen von „Rund um den Kirchturm“. Bei aller Flapsigkeit ließen sie jedoch auch großen Respekt vor der 1,8 Kilometer langen, sehr selektiven Strecke durchblicken. Und die hatte es in sich, forderte den Fahrern alles ab. Am besten bewältigte Frieder Uflacker vom Tuspo Weende-Göttingen als Sieger der Männer C die Herausforderung.

Schmerzlich musste zum Beispiel Leonhard Eibach die Anforderungen des Kurses erfahren. Im selben Rennen aussichtsreich gestartet, stieg der Fahrer des ausrichtenden RSV Fuldabrück schon bald vom Rad. Warum? „Weil mir die anderen heute zu schnell waren“, sagte er und wurde konkreter: „Der Kurs ist mit seinen engen Kurven eher geeignet für Kraftpakete, die schnell antreten können.“

So trennte sich früh die Spreu vom Weizen. Eine dreiköpfige Ausreißergruppe fuhr einen komfortablen Vorsprung heraus. Als mit Uflacker einer von ihr in den letzten Runden anzog, konnte keiner folgen.

Wesentlich spannender verlief das Rennen der Senioren 3. Zu viert gingen die Führenden auf die letzten Meter, im Sprint hatte Viktor Slavik (RV 1899 Kassel) knapp die Nase vorn und holte sich den Sieg.

Zufrieden mit dem Zuspruch zeigten sich die Veranstalter. „Wir hatten quantitativ und qualitativ das beste Starterfeld seit Jahren“, sagte Rüdiger Schmidt vom RSC Fuldabrück und wagte eine Prognose: „Der Radsport ist wieder im Kommen.“ (wba)

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