Fußball-Gruppenliga: Hessen-Tandem erzielt drei Tore beim 5:0 über Hohenroda

Reiche flankt, „Oeli“ trifft

So jubelt die SG Hessen/SpVgg: Dominik Oelschläger (Mitte) erzielte drei Tore beim 5:0-Erfolg gegen die FSG Hohenroda, jedes Mal war Felix Reiche (rechts) der Vorbereiter. Links gratuliert Andreas Brieschke. Foto: Eyert

Bad Hersfeld. Klar und auch in der Höhe verdient mit 5:0 (2:0) besiegte die SG Hessen/Spvgg. im Derby in der Fußball-Gruppenliga die FSG Hohenroda. Der Gästeanhang sah dabei neben einer enttäuschenden Leistung seines Teams die Lullusstädter in die Spitzengruppe der Liga marschieren.

Unterschiedlicher konnten die Ergebnisse an diesem Wochenende nicht sein. Während die „Blauen“ mit sechs Punkten und 8:0 Toren den Rahm abschöpften, stand der Aufsteiger mit leeren Händen da. Null Punkte und 0:11 Tore – dem zarten Pflänzchen Hoffnung nach dem Sieg gegen Hosenfeld folgte am Doppelspieltag die Ernüchterung. Bis auf den Beginn bekam die FSG kaum ein Bein auf die Erde, um in der zweiten Hälfte völlig unterzugehen. Was im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass die SG über 90 Minuten zauberte. Aber die höhere Laufintensität, die sicherere Abwehr sowie das strukturiertere Spiel über die Außenbahnen genügten zum Erfolg.

Brav Spalier gestanden

Ach ja, und die Chancenverwertung: Denn hier zeigte das Duo Felix Reiche als Vorbereiter und Dominik Oelschläger als Vollstrecker etwas, was man nicht alle Tage sieht. Dreimal brachte Reiche den Ball per Ecke oder Freistoß in den FSG – Strafraum, dreimal nickte „Oeli“ per Kopf ein. So zum 1:0 (28.), dem 3:0 (50.) und zum Schlusspunkt beim 5:0 (72.)

Bei allen drei Toren stand Hohenroda brav Spalier und auch Ersatztorhüter Dominic Rehbein sah bei zwei Toren nicht gut aus. Beim 2:0 (37.) durch Andreas Brieschke, der ebenso wie Christian Brod sein Heimdebüt feierte, ließ er dessen flach getretenen Freistoß aus 22 Metern ebenso passieren wie beim 4:0 (57.).

Stephan Wiegand hatte im Strafraum abgezogen und auf dem glitschigen Rasen rutschte das Leder unter Rehbein ins Tor. Es bleibt die Frage, warum die FSG nach ordentlichem Beginn die Übersicht verlor und in der Folge kaum in der Lage war, ihre Sturmspitzen in Szene zu setzen. Als Alexander Lepke vor der Pause feststellte, dass „ohne Kampf hier nix geht“, war es spätestens nach dem 3:0 um den Gast geschehen. Die „Hessen“, von Andre Deneke angetrieben, kontrollierten danach das Geschehen bis zum Ende nach Belieben.

SG Hessen/Spvgg: Ernst- Geist, Winkler, Pfalzgraf, Prokopenko (72.Wunike), Reiche, Oelschläger (79.Kammerzell), Deneke (65. Brod), Wiegand, Brieschke, May

FSG Hohenroda: Rehbein- A. Lepke, M. Lepke (46. Loi), Schmitt, Fischer, Emmerich, Münkel, Schleinig, Schaub, Erbe

SR: George (Schrecksbach), Z: 270 Tore: 1:0 Oelschläger (28.), 2:0 Brieschke (37.), 3:0 Oelschläger (50.), 4:0 Wiegand (57.), 5:0 Oelschläger (72.)

Von Michael W. Rimkus

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