Reiten

Burgturnier in Nörten-Hardenberg noch nicht abgesagt

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Siegerin der Goldenen Peitsche 2019: Finja Bormann auf A crasy son of Lavinia gewann die wichtigste Springprüfung beim Hardenberg Burgturnier im vergangenen Jahr. 

Vom 11. bis zum 14. Juni soll das 42. Hardenberg Burgturnier ausgetragen werden. Im Zeichen der Coronakrise aber ist die Frage erlaubt, ob dieses Traditionsturnier auch wirklich stattfindet. Stand heute, wie Dr. Kaspar Funke, Geschäftsführer der mitveranstaltenden Escon-Marketing GmbH gegenüber der HNA bestätigte, ist an eine Absage (noch) nicht gedacht.

„Organisatorisch sind wir gut drauf, so weit im Plan“, sagt Funke. Allerdings ist der Ticketvorverkauf erst einmal bis zum 14. April ausgesetzt worden. „Wir warten ab, wie es mit der Weiterentwicklung geht. Wir müssen uns ja auch danach richten, wie die weiteren Entwicklungen der höheren Instanzen, sprich Politik, sein werden“, ergänzt Funke. Er gibt aber auch zu bedenken, dass es im Moment eine Utopie sei, vom Reitturnier zu träumen.

Noch lägen aber der April und der Mai und auch der Anfang vom Juni zwischen dem Beginn des Burgturniers. Eine Woche, vom 29. Mai bis zum 7. Juni, vor diesem Reitfestival unter der Burg Hardenberg war das CHIO-Springreiten in Aachen terminiert, dass aber inzwischen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurde. Diese Verschiebung hat aber bisher keinen Einfluss auf die Entscheidung genommen, ob nun auch das Burgturnier verschoben wird.

„Bei aller Vorsicht, was gut ist, dass es die Vorsichtsmaßnahmen gibt, sind die deutschen Politiker da offen und ehrlich, was sie ja auch sein müssen. Aber es ist ja vielleicht auch so, und ich bin kein Mediziner, und kann es daher auch nicht beurteilen: Niemand weiß doch, welche Entwicklung bis Mitte Juni die Coronakrise genommen hat“, sagt Funke. Man bleibe weiterhin im engen Kontakten mit den Behörden, und wenn die sagen würden, mit den Planungen aufzuhören, dann „würden wir sofort aufhören zu planen“.

Dieses Burgturnier gewann bei seiner Premiere im Jahre 1955 Hans Günther Winkler, der ein Jahr später bei den Olympischen Sommerspielen in Stockholm Gold holte. Im vergangenen Jahr gewann die erst 23-jährige Finja Bormann die Goldene Peitsche, die erst dreimal dauerhaft ihren Besitzer wechselte. Bormann, die aus Harsum bei Hildesheim stammt, würde sicherlich gern ihren Titel erfolgreich verteidigen, sollte das Burgturnier denn stattfinden... gsd Foto: Hubert Jelinek/gsd

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