Zwei-Sterne-M-Springen

Turnier in Rittierode: Leonie Jonigkeit siegt mit Pferd Lamborghini souverän

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Und drüber: Leonie Jonigkeit gewann am Wochenende in Rittierode das M-Springen zum Abschluss der Veranstaltung.  

Rittierode. Die in Thüdinghausen trainierende Springreiterin Leonie Jonigkeit (RV St. Hubertus Wolbeck) hat das Stechen des Zwei-Sterne-M-Springens beim Turnier der RG Kreiensen-Rittierode gewonnen. 

In der hochklassigen Entscheidung mit elf Paaren ließ sie auf Lamborghini der Konkurrenz mit null Fehlern in 37,37 Sekunden keine Chance. Jonigkeit beherrschte die Prüfung souverän, die zum Höhepunkt des viertägigen Turniers mit dem Rekordergebnis von knapp 1500 Nennungen wurde. Das lag aber nicht nur an Lamborghini, mit dem sie schon im Umlauf das schnellste Paar war, sondern auch an ihren beiden anderen Pferden Chapelita und Tello, die die Amazone ebenfalls ins Stechen brachte. Dieses Husarenstück gelang keinem anderen Reiter.

Selbst ihr größter Konkurrent, Lokalmatador Dirk Klaproth, erreichte das Stechen “nur“ mit zwei Pferden. Dafür wurde er mit Vasko Sieger der zweiten Abteilung der Prüfung mit einem tadellosen Ritt in 37,83 Sekunden. Jonigkeit folgte knapp dahinter (38,79).

„Die reiten in einer Klasse für sich“, hatte der Vorsitzende der RG, Gerhard Heise, schon nach den ersten Auftritten von Jonigkeit und Klaproth gesagt. Da legten sie mit Null-Fehler-Ritten die Messlatte gleich so hoch, dass die Richter die erlaubte Zeit für den Umlauf von 84 auf 81 Sekunden reduzierten.

Wie sich später an den Zeitfehlern der anderen Teilnehmer zeigte, hatten einige damit zu kämpfen. Aber auch der Parcours hatte es in sich: Mehrere Stürze gingen jedoch - abgesehen von ein paar blauen Flecken - glimpflich aus.

Einen starken zweiten Platz in der ersten Abteilung holte Karolin Borchert (Kreiensen-Rittierode) mit Champus P: Null Fehler und 38,10 Sekunden notierten die Kampfrichter. Sie hatte vor dem Stechen noch ganz entspannt eine Runde Cola für die Helfer am Rande des neuen Springplatzes organisiert, der mit seinem feinem Sand von den Aktiven sehr gelobt wurde.

Parcourschef Herbert Hausknecht, zugleich Vorsitzender des Bezirkspferdesportverbandes, bezeichnete den neuen Platz (Investitionsvolumen 92 000 Euro) als Vorzeigeanlage - weit über die Grenzen des Landkreises hinaus. Hausknecht zeichnete vor dem Springen den RG-Vorsitzenden Gerhard Heise mit der silbernen Ehrenplakette des Pferdesportverbandes aus. Mit Bronze für langjähriges ehrenamtliches Engagement ehrte er Christine Lange und ihren Vater Rolf Lange. 

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