Reiten: Wohlgemuth triumphiert in Rittierode – Veranstaltung leidet unter Regenfällen

Auf Bolero zum Turniersieg

Platz eins in Rittierode: Hilke Wohlgemuth auf Bolero. Foto: zhp

Rittierode. Überraschungssiegerin beim Zwei-Sterne-M-Springen des Reitturniers in Rittierode: Die 28-jährige Hilke Wohlgemuth (RG Bremke) hat auf Bolero die schwerste Prüfung der dreitägigen Veranstaltung gewonnen. Im Stechen verwies das Paar die Konkurrenz mit einem Null-Fehler-Ritt in 32,50 Sekunden auf die Plätze. „Ich habe Bolero mit vier Jahren bekommen und ihn von klein auf ausgebildet. Er ist fit und immer dabei“, lobte die Gewinnerin ihren Begleiter.

Da hatten die Mitwettbewerber keine Chance. Lokalmatador Piotr Gospodarek (Kreiensen-R.) kam mit Dolce Lasina (36,97 Sekunden) auf den zweiten Platz. Gospodarek nahm es sportlich. „Ich bin zufrieden.“

Das M**-Springen fand wegen des Dauerregens von Freitag und Samstag auf dem als Sandplatz angelegten Abreiteplatz und nicht auf dem eigentlichen Rasen-Turnierplatz statt. „80 Liter Regen auf den Quadratmeter haben den unbenutzbar gemacht“, bedauerte der Vorsitzende der RG Kreiensen-Rittierode, Gerhard Heise.

Mit seiner engagierten Mannschaft hatte er aus den miserablen Bedingungen noch versucht das Beste zu machen. Trotzdem kam es zu zahlreichen Absagen. Darunter litt auch der sportliche Höhepunkt am letzten Turniertag, für den ursprünglich 29 Paare gemeldet hatten, aber trotz des inzwischen eingekehrten Sonnenscheins nur 16 antraten.

So fiel das erwartete Gipfeltreffen zwischen den heimischen Spitzenreitern Dirk Klaproth, Niels von Hirschheydt und Gerald Nothdurft den widrigen Bedingungen zum Opfer. Klaproth trat zwar an, konnte sich aber nicht für das Stechen qualifizieren.

Heise kündigte an, dass der bisherige Grasplatz bis zum Turnier im kommenden Jahr zu einem Sandplatz umgestaltet werden soll. (zhp)

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