Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft: Sieg für Marlon Modolo Zanotelli

Ein Brasilianer vor Stevens

Abräumer: Marlon Modolo Zanotelli gewann erst den Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft und wurde anschließend Zweiter bei der Goldenen Peitsche. Foto: Niesen

Nörten-Hardenberg. Der in Belgien lebende Brasilianer Marlon Modolo Zanotelli hat den Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft gewonnen. Mit seiner acht Jahre alten holländischen Warmblut-Stute Cavalia war er nach Fehler und Zeit nicht zu schlagen. Mit 51,97 Sekunden ließ der 26 Jahre alte Brasilianer die Konkurrenz deutlich hinter sich und sicherte sich das Preisgeld in Höhe von 6125 Euro der mit insgesamt 24 500 Euro dotierten Prüfung.

Das Besondere bei diesem Springen: Jeder Fehler wurde nicht mit Punkten geahndet sondern mit vier Strafsekunden. Das gab besonders schnellen Paaren die Möglichkeit, mit Tempo einen Fehler gut zu machen.

Auf dem zweiten Platz der gut besetzten Prüfung kam Mario Stevens mit seiner 13 Jahre alten Oldenburger Stute Corlanda in 55,06 Sekunden, mit der er am Abend zuvor bereits die Gothaer Trophy als letzter Starter im Stechen gewonnen hatte. Offensichtlich hatte er den Erfolg wiederholen wollen, so offensiv ging er die Prüfung an. Doch an die Zeit des Brasilianers kam er nicht heran.

Der 32-Jährige aus Molbergen hatte bei der Gothaer Trophy bereits 6125 Euro eingestrichen. Mit dem zweiten Platz im Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft durfte er noch einmal 4900 Euro verbuchen. Für ihn hat sich der Abstecher auf den Hardenberg jedenfalls gelohnt, zumal er zum Abschluss auch noch Dritter der Peitsche wurde..

Platz drei ging an Hartwig Rohde mit Huub. Für seinen Ritt in genau 59,00 Sekunden bekam er ein Preisgeld von 3675 Euro.

Parcourschef Frank Rothenberger hatte für die 20 Starter-Paare der Prüfung eine Runde mit 13 Hindernissen und einer Sprunghöhe von 1,50 Meter gestaltet. Das Niveau der Paare war durchgängig so hoch, dass diejenigen, die sich einen Abwurf leisteten, mit den vorderen fünf Plätzen nichts zu tun hatten.

Mit einer Ausnahme: Die Französin Caroline Nicolas landete mit Stoulone du Genet trotz eines Abwurfs mit 60,58 Sekunden auf Platz sechs. Hätten die beiden nicht eine Stange gerissen, wären sie mit 56,58 Sekunden souverän auf Platz drei gekommen. Als Trostpflaster bekam sie immerhin noch ein Preisgeld in Höhe von 1347,50 Euro.

Von Hans-Peter Niesen

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