Schwieriger Parcours beim Großen Preis um die Goldene Peitsche

Burgturnier: Markus Beerbaum sichert sich erstmals die Goldene Peitsche

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Ein Küsschen in Ehren auf die Goldene Peitsche: Markus Beerbaum auf seinem Pferd Charmed 2 ließ sechs Konkurrenten im Stechen hinter sich.

Nörten. Er hatte schon quasi die Hand an der Peitsche beim 40. Hardenburg Burgturnier, war ein Höllentempo gelaufen und hatte vor dem letzten Hindernis die schnellste Zeit.

Er hatte schon quasi die Hand an der Peitsche beim 40. Hardenburg Burgturnier, war ein Höllentempo gelaufen und hatte vor dem letzten Hindernis die schnellste Zeit. Es fehlte nur noch ein Sprung für den US-Amerikaner Michael Hughes, um den Großen Preis um die Goldene Peitsche zu gewinnen. Doch da machte sein Pferd Zerlin M seinem Reiter einen dicken Strich durch die Rechnung. Der Hengst verweigerte dieses letzte Hindernis. So fiel Hughes unter den sieben Reitern im Stechen auf den letzten Platz zurück.

Profiteur des Missgeschicks des US-Boys war in diesem Fall der Deutsche Markus Beerbaum, der sich das erste Mal in die Siegerliste dieser schweren Springprüfung, der wertvollsten an den drei Turniertagen am Fuße der Hardenberger Burgruine, eintragen konnte. „Ich kenne dieses Turnier seit meinen Kindertagen, und es war immer ein Traum, die Goldene Peitsche ein Mal im Leben zu gewinnen“, freute sich Beerbaum, nachdem er aus den Händen des Hausherrn Carl Graf von Hardenberg diese wertvolle Trophäe in der Hand halten konnte. Marcus Ehning, Sieger des Championats einen Tag zuvor, wurde Zweiter, ihm fehlten am Ende winzige sechs Hundertstel Sekunden zum Sieg.

Viele Pechvögel

Hughes war an diesem sonnigen Sonntagnachmittag aber nicht der einzige Pechvogel. In der ersten Runde des mit insgesamt 15 Hindernissen – davon eine dreifache und eine zweifache Kombination – gespickten Parcours überschritt Jan Wernke auf Queen Mary 10 die erlaubten 64 Sekunden nach einem fehlerlosen Ritt um den Wimpernschlag von lediglich sechs Zehntel Sekunden, für die er einen Strafpunkt erhielt. Ähnlich erging es dem Peitschen-Sieger von 2006 und 2008 Holger Wulschner auf Zuckersüß d’Argilla, der für die 0,94 Sekunden über der erlaubten Zeit ebenfalls einen Strafpunkt erhielt. Und auch den erst 20-jährigen US-Amerikaner Lucas Porter ereilte wegen 0,19 Sekunden das Schicksal eines Strafpunktes und damit ebenfalls wie Wernke und Wulschner die verpasste Qualifikation für das Stechen.

Einer der Pechvögel: Jan Wernke auf Queen Mary fehlten 0,6 Sekunden für das Stechen im Großen Preis um die Goldene Peitsche

48 Reiterinnen und Reiter waren angetreten, um die neue Goldene Peitsche – Felix Haßmann hatte die letzte nach zwei Siegen in Folge mit nach Hause nehmen dürfen – zu gewinnen. Wie schwierig der Parcour gebaut war, zeigte die Tatsache, dass allein neun Reiterinnen und Reiter vorzeitig aufgaben. Viele scheiterten an der dreifachen Kombination, zwei Steilsprüngen und einem Oxer. Aber auch die Mauer war ein für einige Pferde nicht zu überwindendes Hindernis.

Neben dem zweifachen Peitschen-Sieger Felix Haßmann auf Sig Captain America mit einem Abwurf scheiterte auch der Sieger von 2014 und 2015, der Weltklassespringer Denis Lynch aus Irland, mit seinem Fairview Aliquidam mit zwei Abwürfen. (wg/gsd)

Burgturnier: Markus Beerbaum sichert sich erstmals die Goldene Peitsche

Goldene Peitsche
Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd
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Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd
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Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd
Goldene Peitsche
Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd
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Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd
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Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd
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Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd
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Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd
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Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd
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Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd
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Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd
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Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd
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Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd
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Mehrere tausend Zuschauer verfolgten am Sonntag unter der Burgruine in Nörten-Hardenberg die Entscheidung im Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Jelinek/gsd

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