Reiten: Thüdinghäuserin gewann bei widrigsten Witterungsbedingungen die beiden schwersten Springen

Doppelerfolg für Leonie Jonigkeit

Die Bezirksmeister 2017: Von links Aurelia-Sophie Weimann, Laura Ahlborn, Söhnke Wenzel, Jana-Sophie Grell, Antonia Koperski, Sueyon Kim und Sarah Rudolph. Foto: Niesen

Adelebsen. Die 26 Jahre alte Springreiter Leonie Jonigkeit aus dem Moringer Ortsteil Thüdinghausen hat bei dem Reit- und Dressurturnier des RTV Adelebsen bei widrigsten Witterungsbedingungen die beiden schwersten Springen gewonnen. Die für den RV Hubertus Wolbeck bei Münster startende Amazone der Konkurrenz holte im S*-Springen den Sieg und sicherte sich damit den begehrten Silbernen Steigbügel. Zuvor hatte sie bereits die beiden vordersten Plätze im Zwei-Sterne-M-Springen für sich verbucht.

Das Turnier litt massiv unter dem Dauerregen am vergangenen Wochenende. Gleichwohl blieb der Springplatz erstaunlich gut bereitbar. Allerdings verzichteten viele Reiter auf ihren Start, sodass von zunächst 35 gemeldeten Paaren im S-Springen am Ende nur zwölf übrig blieben. Unter ihnen war unter der anderem der Gewinner der beiden Vorjahre, Dirk Klaproth, der seine Pferde lieber für das internationale Drei-Sterne-CSI-Turnier in Spangenberg am bevorstehenden Wochenende schonte.

Trotzdem gab es für die rund 250 Zuschauer, die unter den alten Eichen am Turnierplatz Schutz vor dem Regen suchten, spannenden Springsport. Allerdings wurde auf das ursprünglich angesetzte Stechen verzichtet und die Prüfung nach Fehler und Zeit gewertet. Und da legte Leonie Jonigkeit auf der elfjährige Oldenburger Stute Chapelita als erste Starterin mit einer fehlerfreien Runde in 66,62 Sekunden die Messlatte gleich richtig hoch.

Der zweite Starter im Feld, Söhnke Wenzel (RG Pegasus Göttingen), blieb mit seinem neunjährigen Wallach Completely Nuts zwar ebenfalls ohne Abwurf, benötigte mit 67,17 Sekunden jedoch mehr Zeit. Am Ende bedeutete diese Leistung den zweiten Platz.

Nur Dritter nach Abwurf

Christoph Schlomm (RFV Cremlingen) auf der 13-jährigen Hannoveraner Stute Lucienna war mit 63,71 Sekunden zwar deutlich schneller als Leonie Jonigkeit. Mit einem Abwurf blieb für ihn aber nur der dritte Platz.

Im Zwei-Sterne-M-Springen hatte Leonie Jonigkeit den erst sieben Jahre alten Oldenburger Wallach Lamborghini gesattelt. Das Pferd machte seinem Sportwagennamen alle Ehre. Mit einem fehlerfreien Ritt in 62,39 Sekunden war es nicht zu schlagen. Rang zwei sicherte sich die Reiterin mit ihrem noch mal ein Jahr jüngeren westfälischen Hengst Quiero. Beide blieben ebenfalls ohne Riss und bewältigten die Runde in 65,91 Sekunden.

Platz drei ging an den Lokalmatador Roman Duchac (RTV Adelebsen) mit seinem achtjährigen Hannoveraner Wallach Quietime. Beide blieben ebenfalls ohne Strafpunkte, und die Uhr blieb bei 66, 50 Sekunden stehen. (zhp)

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