Reitsport: Beim Springturnier in Holtensen geht es auf dem Podest ganz eng zu

Duchac bejubelt knappen Sieg in Holtensen

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Knappe Entscheidung: Roman Duchac mit seinem Hannoveraner Wallach Quietime gewann das Stechen des wichtigsten Springwettbewerbes in Holtensen. 

Holtensen. Der Sieg im Großen Preis der Nürnberger Versicherung beim 40. Springturnier in Göttingen-Holtensen geht nach Adelebsen: Der 44 Jahre alte Springreiter Roman Duchac vom dortigen Reiter- und Tennisverein gewann. 

Mit seinem erst achtjährigen Hannoveraner Wallach Quietime gewann er das Stechen der S*-Prüfung souverän mit einem schnellen Null-Fehlerritt in 31.33 Sekunden.

Der Kampf um das Podest war eine hauchdünne Angelegenheit. Duchac, Betreiber eines Turnier- und Ausbildungsstalls, der unter der Flagge Tschechiens auf Spring-Turnieren antritt, verwies bei dem spannenden Stechen Lucas Silber (RFV Kaufungen) mit dem achtjährigen Holsteiner Wallach Caspar S auf den zweiten Rang. Das Paar blieb ebenfalls ohne Abwurf, war mit 31.93 Sekunden aber etwas langsamer.

Dafür durfte sich der Starter aus Hessen aber über einen anderen Sieg freuen: Lucas Silber wurde zum besten Nachwuchsreiter U 25 gekürt und mit dem Sonderehrenpreis für den besten Reiter in dieser Alterskategorie des internationalen bekannten Springreiters Holger Wulschner ausgezeichnet.

Auf Platz drei kam der in Einbeck-Rittierode trainierende Titelverteidiger Dirk Klaproth (Sportförderung Löwen Classics Braunschweig), mit dem inzwischen 18 Jahre alten Hannoveraner Hengst Graf Moritz. Beide blieben ebenfalls fehlerfrei, mit 32.16 waren sie jedoch das Quäntchen langsamer, dass den Sieg kostet. Klaproth war trotzdem zufrieden mit der Vorstellung von Graf Moritz, der nach wie vor super springt, in absehbarer Zeit aber, wie Klaproth ankündigte, sich aufs Altenteil zurückziehen darf.

Von Hirschheydt Vierter

Mit dem undankbaren vierten Platz musste Mitfavorit Niels von Hirschheydt (RV Hardenberg) vorliebnehmen. Mit der zehnjährigen Hannoveraner Stute Queeny H legte er mit 30.88 zwar den schnellsten Ritt des Stechens hin, ein Abwurf (vier Fehlerpunkte) verhinderte aber den Sprung auf das Podest.

Der zweite Höhepunkt des viertägigen Turniers in Holtensen, eine Punktespringprüfung der Klasse S* ging jedoch an von Hirschheydt. In dieser Prüfung hatte der Hardenberger den neunjährigen belgischen Warmblut-Hengst Cargo van de Kapel gesattelt. Mit ihm verwies er mit 65 Punkten und 54.71 Sekunden den punktgleichen Florian Habermann (RV Barwedel) mit der elfjährigen Hannoveraner Stute Sahira L-D in 59.04 und den ebenfalls punktgleichen Söhnke Wenzel (RG Pegasus Göttingen) mit dem neunjährigen Oldenburger Wallach Completely Nuts in 59,80 auf die Plätze.

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