Preis um die Silberne Peitsche: Saskia Kolbes Pferd will so schnell wie möglich auf die andere Hindernis-Seite

Eine einfache Erklärung für den Erfolg

Siegerin im Preis um die Silberne Peitsche: Saskia Kolbe gewann mit ihrer zwölfjährigen Holsteiner Stute Mas Que Nada. Foto: Niesen

Nörten-Hardenberg. Riesenerfolg für die 19-jährige Saskia Kolbe aus Wardenburg bei Oldenburg: Die junge Springreiterin gewann mit ihrer zwölfjährigen Holsteiner Stute Mas Que Nada die zum zweiten Mal ausgeschriebene Silberne Peitsche. Im Stechen der internationalen CSI Prüfung mit einer Hindernishöhe von 1,40 Meter ließen die beiden als letzte Starter in einem fehlerfreien Ritt in 38,37 Sekunden alle anderen hinter sich.

Die junge Frau hatte für ihren Sieg eine einleuchtende Erklärung: „Mein Pferd will einfach so schnell wie möglich auf die andere Seite des Hindernisses“, sagte sie nach ihrem Erfolg mit einem strahlendem Lachen über das Springvermögen und das Tempo ihrer Stute.

Hinter Saskia Kolbe platzierte sich Christiane Boos (43) aus Prüm in der Eifel mit ihrem 16-jährigen Holsteiner Wallach Kilar. Beide blieben ebenfalls ohne Abwurf, waren mit 39,44 Sekunden aber etwas langsamer. Platz drei ging an den Partner von Christiane Boos, Michael Wittschier, der mit der zwölfjährigen Hannoveraner Stute Galaxy Hs 39,68 Sekunden benötigte und gleichfalls fehlerfrei blieb.

Für die beiden Reiter aus der Eifel bedeutete das diesjährige Ergebnis jeweils eine Verbesserung um einen Platz gegenüber 2016. Vorjahressieger Frank Boerhof hatte sich für das Finale der Silbernen Peitsche, die in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschrieben war, nicht qualifiziert.

Startberechtigt waren in der Endrunde lediglich zwölf Paare, die mit tollen Leistungen aufwarteten. So qualifizierten sich für das Stechen gleich neun Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden. Faustregel ist, dass normalerweise nur rund ein Viertel der Teilnehmer an der ersten Runde den Sprung ins Stechen schaffen.

Im Stechen ging es ausgesprochen spannend zu. Erst mit den drei letzten Starts entschieden sich die ersten drei Plätze. Dabei ging die spätere Siegerin Saskia Kolbe ausgerechnet noch als letzte an den Start. Sie nutzte die Gelegenheit, von hinten das Feld aufzurollen. (zhp)

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