Ehemaliger Reiter des RSV Lindenhof gewinnt M-Springen in Hessisch Lichtenau

Fabian Bestmanns Triumph

Hoch konzentriert: Mit seiner Fuchsstute „Amazing Alfina“ zeigte Fabian Bestmann eine Klasseleistung und sicherte sich den Sieg im Punktespringen der Klasse M. Foto: Kreistin Weber

Hessisch Lichtenau. Wenn man schon Bestmann heißt, ist der Name eigentlich Programm. Fabian Bestmann machte die ersten Schritte seiner reiterlichen Karriere auf dem Lindenhof in Hessisch Lichtenau, und dort hat er auch seine Pferde stehen. Dass er inzwischen für Fürstenwald reitet, stört seine „Reiterfamilie“ auf dem Lindenhof nicht.

Im Gegenteil. Als er beim großen Sommerturnier vor heimischer Kulisse im Punktespringen der Klasse M, der höchsten Prüfung des ersten Tages, an den Start ging, waren alle Daumen im Publikum für ihn gedrückt. Und auch seine Fuchsstute Amazing Alfina wurde ihrem Namen gerecht, zeigte sich großartig und lieferte eine konzentrierte Runde ab. Hörbar der Seufzer des Aufatmens am Rande des Turnierplatzes, als Pferd und Reiter zusammen das letzte Hindernis fehlerfrei überwanden und damit die volle Punktzahl einheimsten. 64,29 Sekunden, das war die Zeit dieses Paars, und da kam auch keiner der Verfolger mehr heran. Also: Goldene Schleife für Fabian Bestmann.

Tags darauf wollte er seinen Triumph wiederholen. Diesmal aber verspekulierte sich der Reiter im M-Springen, drückte vom Start an auf das Tempo, kürzte ab in den Wendungen, doch eine Stange fiel. Für den Sieg reichte dies nicht, den holte sich Jenna-Carolin Meyer (Eschwege) mit einem fehlerfreien Umlauf.

Vorn mit dabei, war auch Gastgeberin und Turnierleiterin Svenja Aßmann. Im L-Springen setzte sie sich mit der quirligen Robina gegen die starke überregionale Konkurrenz durch und landete ohne Fehler auf Platz drei. Im Springen der Klasse A hatte Anna-Sophia Demourlin am Samstag Barja-Zadina gesattelt, eine sprungkräftige graue Stute, die ihre Reiterin ebenfalls fehlerfrei über die Hindernisse im Parcours trug. Der Lohn war der dritte Platz.

LRV mit Top-Leistungen

In der Dressur unterstrichen die Reiterinnen des LRV Hessisch Lichtenau, dass dies ihre Disziplin ist. Konstant gute Leistungen zeigte Felice Auel im Sattel von Dorniks Dancer. Zweimal in der A-Dressur und in der L-Dressur, gelang ihr der zweite Platz. Einen dritten Platz in der A-Dressur holte sich Helena-Sophie Albrecht. Vereinskollegin Viktoria Möller stellte in Klasse L „Royal Chocolate“ vor und konnte mit einer Wertnote von 7,4 eine bronzene Schleife ergattern.

Ein Augen- und Ohrenschmaus fürs Publikum war die Dressurprüfung Klasse L auf Kandare, bei der die Teilnehmerinnen eine Kür nach Musik ritten. Hier gewann Lea Mannshausen aus Guxhagen-Dörnhagen. Insgesamt war Svenja Aßmann mit dem Turnier sehr zufrieden. Die Zuschauer sahen bei besten Wetterbedingungen erstklassigen Sport mit einer tollen Bewirtung durch den Verein. „Es ist doch immer das Zeichen, dass man alles richtig gemacht hat, wenn man die Leute anschaut und nur entspannte und zufriedene Gesichter sieht“, so Svenja Aßmann.

Von Kristin Weber

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