S-Springen: Heino Möllers Trumpf Sam sticht

Schnell und fehlerlos: Heino Möller und sein Pferd Sam waren am Sonntag in Richelsdorf beim S-Springen mit Stechen von der Konkurrenz nicht zu bezwingen. Foto: Studio Moog, Sontra/nh

Wildeck. Der Sieger des S-Springens mit Stechen in Richelsdorf hatte den richtigen Riecher.

Heino Möller von der RSG Rhön Detter/Weißenbach hatte den ersten Umlauf fehlerfrei eröffnet. Auch bei der auf ihn unmittelbar folgenden Amke Stroman vom RFV Richelsdorf mit Bellboy blieben alle Stangen liegen. Damit stand gleich fest, dass der Sieger im Stechen ermittelt werden würde. Anschließend blieben von den folgenden 34 nur noch vier Paare fehlerfrei.

Als erster Reiter im Stechparcours musste er nicht nur fehlerfrei bleiben, sondern der Konkurrenz zugleich eine gute Zeit vorlegen, um eine Siegchance zu haben. Das gelang eindrucksvoll - und mit Ansage. Denn Möller hatte vor dem Springen geflachst: „Ich setze heute auf Sam. Der ist richtig gut drauf. Er war gestern schon Dritter im S-Springen. Da könnte was gehen.“

Er ließ den Worten Taten folgen. Denn der zehnjährige Wallach, den Sponsor Otto Müller selbst gezogen hat und der in diesem Jahr bereits drei S-Springen gewinnen konnte, erfüllte die Erwartungen erneut.

Katja Dellert von der RSG Frankenhof Sonnefeld mit Que tal, die nur für dieses Springen angereist war, konnte sich mit zwei fehlerfreien Runden auf Platz zwei platzieren. Sie brachte Möller im Stechen noch einmal ins Schwitzen. Am Ende war sie dann aber doch drei Sekunden langsamer.

Der amtierende Hessenmeister Jörg Schäfer, seit diesem Jahr für den RFV Richelsdorf am Start, ritt mit Raining Man bei strahlendem Sonnenschein auf Platz drei. Auch sein Meisterschaftspferd Gino war in Topform. Doch durch einen Reiterfehler im Umlauf an der Mauer blieb dem Paar nur Platz zwölf.

Die Schimmelreiter Harry Kappel vom RFV Steinau auf Henkel´s Chablis und Michael Schneider vom RV Dingelstädt auf seinem Hengst Cowaldsky sicherten sich die Plätze vier und fünf vor Amke Stroman auf Bellboy.

Zu erwähnen sind noch zwei exzellente Nullrunden: Die eine lieferte der gebürtige Richelsdorfer Sönke Kohrock vom RC Gut Winkelacker auf Cascari. Er handelte sich einen halben Zeitfehler ein. Die zweite kam von Nicola Pohl vom RSC Dagobertshausen, Enkelin des Gründers der Deutschen Vermögensberatung, Dr. Reinfried Pohl. Sie ritt blitzsauber, leider aber einen Tick zu langsam. Ein viertel Zeitfehlerchen verbaute ihr den Weg ins Stechen.

Sieger Heino Möller konnte mit Contact, einem erst achtjährigen Holsteiner, nach einem Abwurf noch Platz zehn verbuchen. Stroman freute sich über Rang sieben mit ihrer noch unerfahrenen Stute Cessy Platz. Am Vortag hatte das Paar mit einem Nuller Platz 15 im S-Springen erreicht.

Von Christina Bode

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