Reiten: Mit hauchdünnem Vorsprung gewinnt Niels von Hirschheydt das S*-Springen in Bodenfelde

Elf Hundertstel entscheiden

Platz drei: Niels von Hirschheydt (RV Hardenberg) musste auf Rubiano am Samstag im M*-Springen mit Joker zwei Konkurrenten den Vortritt lassen. Foto: zje

Bodenfelde. Mit einem minimalen Vorsprung hat der für den RV Hardenberg startende Niels von Hirschheydt auf Curly Sue am Wochenende das S*-Springen beim großen Reitturnier in Bodenfelde gewonnen.

Das Paar leistete sich in der Siegerrunde in der von Parcours-Chef Herbert Hausknecht gestalteten Prüfung zwar einen Abwurf, die Zeit von exakt 39,00 Sekunden konnte jedoch niemand mehr toppen.

Auf den zweiten Platz mit ebenfalls einem Abwurf und der Zeit von 39,11 Sekunden kam Karolin Borchert (RG Kreiensen-Rittierode) mit ihrem langjährigen Begleiter Capitana. Die Freude über den Silberplatz war bei der Amazone riesengroß. Rang drei belegte Söhnke Wenzel, ebenfalls RG Kreiensen-Rittierode, der mit diesem Treppchenplatz ein weiteres erfolgreiches Turnierwochenende für sich verbuchen konnte.

Fast genauso spannend wie das S-Springen als Höhepunkt des drei Tage andauernden Turniers des Reitvereins Weser-Solling verlief auch das M**-Springen. In der Prüfung mit Stechen behielt Rabea Deseniß (RV Lindhorst) mit „Prinzessin Rosa von Wolke Sieben“ mit einem Nuller in 66,17 Sekunden die Nase vorne.

Pernar wird Zweiter

Platz zwei blieb in der Region: Der Moringer Springreiter Robert Pernar sichert sich mit Le Flitze ebenfalls mit einem fehlerfreien Ritt, aber mit der etwas langsameren Zeit (67,57) den Silberrang. Dritte wurde Valerie Westbomke (RFV für das Corveyer Land) mit L’Espoir in 74,48 Sekunden. Wegen einer leichten Zeitüberschreitung hatte das Paar auch 0,75 Fehlerpunkte kassiert.

Ein optischer Leckerbissen für die Zuschauer war das Kostümspringen mit vielen phantasievoll gekleideten Reitern. Große Freude gab es beim Turnierveranstalter RV Weser-Solling, als Sophia Schlote mit Dulcinea, Alina Borchert mit Dunja, Franziska Schafft mit Entertainer und Mylene Nückel mit Wolkenklang als Gastgeber-Team das Mannschaftsspringen unter Flutlicht für sich entscheiden konnten.

Den Sieg in den beiden Dressurprüfungen der Klasse L Trense und Kandare sicherte sich Karola Suter (RV Bisperode) mit ihrem Pferd Leonie jeweils mit der Wertungsnote 7.50.

Turnierleiter Dirk Bäthe zog nach dem Wochenende eine zufriedene Bilanz: „Wir haben von Freitag bis Sonntag ganz tollen Sport gesehen und hatten auch nur eine kleine Unterbrechung wegen des durchwachsenen Wetters.“ (zhp)

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