Lokalmatadorin vom RSV Lindenhof Hessisch Lichtenau bei schwierigen Bedingungen Zweite in der L-Dressur

Johanna Sauer auch im Regen top

Starke Nerven: Auch bei widrigen Bedingungen zeigte Johanna Sauer vom RSV Lindenhof ihre Klasse und sicherte sich Rang zwei in der L-Dressur. Foto: zkw

Hessisch Lichtenau. Der Blick von Turnierleiterin Svenja Aßmann ging als erstes zum Himmel. Wird das Wetter halten? Ganz im Zeichen der Dressur stand der erste Turniertag des vom RSV Lindenhof Hessisch Lichtenau ausgerichteten Reitturniers.

Während der A-Dressur blieb noch alles trocken. Hier zeigte sich Christina Voigt (LRV Hessisch Lichtenau) mit Savay Robin Hood von ihrer besten Seite und holte sich mit der Wertnote 7,3 eine Schleife für den dritten Platz ab. In der zweiten A-Prüfung konnte sie ihre Wertnote dann sogar auf 7,5 verbessern und abermals einen dritten Platz gewinnen. Auch bei Leni Vogelsang (LRV Hessisch Lichtenau) und Daylight hieß es volle Konzentration. Ihr Ritt war den Richtern am Ende eine 7,4 wert. Dies bedeutete den zweiten Platz.

Vereinskollegin Helena Sophie Albrecht stellte in der nächsten Prüfung Roya Roscheen vor und erhielt dafür eine hervorragende 8,0. Den Sieg in dieser Prüfung teilte sie sich mit Amelie Sophie Liberknecht (Fürstenwald).

Der Regen setzte dann mit Beginn der L-Dressur ein. Hier zeigten die erfahrenen Reiter und Reiterinnen wie etwa Johanna Sauer, wie gut sie sich und ihre Pferde unter Kontrolle hatten. Mit großer Ruhe absolvierte die Lokalmatadorin die Aufgabe und erhielt von den Richtern eine Wertnote von 6,8. Mit Alexander Marggraf aus Göttingen auf seinem Rappen Elfensage war am Ende nur einer besser als die Lichtenauerin.

Auch am Sonntag zeigten die Reitanfänger, was sie bereits gelernt haben. Trotz widriger Bedingungen sicherte sich Alexandra Claas (Witzenhausen) mit einer Wertnote von 7,4 eine goldene Schleife im Reiterwettbewerb Schritt-Trab-Galopp. Sehr gut lief es auch wieder für Leni Vogelsang, die sogar eine 7,6 für ihren Ritt in der E-Dressur erhielt. Erst nach der Mittagspause trocknete der Parcours etwas ab. Glück für Laura Möller vom RSV Lindenhof Hessisch Lichtenau, die sich im Dressurreiterwettbewerb mit einer 7,3 durchsetzte.

Der Caprilli-Wettbewerb ist eine recht neue Prüfung, die auf dem Lindenhof zum zweiten Mal ausgetragen wurde. In einer Mischung aus Dressuraufgabe mit einfachen Sprüngen setzt diese Prüfung dort an, wo die Nachwuchsreiter ihre ersten Versuche über dem Hindernis machen. Vivian Fink aus Bad-Sooden-Allendorf stellte ihr Pony Ricardo vor. Für eine ebenso ruhig wie souverän gerittene Runde vergaben die Richter eine 7,3 für ihren dritten Platz. Im Stilspringwettbewerb der Klasse E wurden die Stangen dann schon etwas höher aufgelegt. Gina Steinfeld (Gut Ellingerode) überzeugte mit einem starken Umlauf auf ihrem riesig anmutenden Braunen Priska. Mit einer Wertnote von 7,6 entschied sie die Prüfung vor Zoé Woltmann (LRV Witzenhausen) und Vivian Fink für sich. Zum Abschluss stand der Spaß im Mittelpunkt. Beim Jump and Run holten Leni und Mick Vogelsang als Team die beste Zeit in dem Wettbewerb, in dem ein Reiter und ein Läufer gemeinsam antreten müssen. (zkw)

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