Reiterin aus Thüdinghausen gewinnt in Bodenfelde die S*-Prüfung

Jonigkeit springt vorweg

Strahlende Gesichter: Während des Turniers schauten am Wochenende Ulla Hartmann (mit Blumenstrauß) von der KSN-Stiftung und Heinz-Jürgen Ehrlich vom Kreissportbund beim Reiterverein Weser-Solling vorbei. Ihre beiden Institutionen hatten mit insgesamt 13 500 Euro großen Anteil daran, dass der neue Reitplatz in Bodenfelde gebaut werden konnte. Dafür bedankte sich der RV-Vorstand nun nochmal herzlich. Foto: Porath

Bodenfelde. Die Thüdinghäuser Springreiterin Leonie Jonigkeit (RV St. Hubertus Wolbeck) hat am Sonntag mit Chapelita die S*-Prüfung zum Abschluss des vom Reiterverein Weser-Solling veranstalteten dreitägigen Turniers in Bodenfelde gewonnen.

Mit einem Null-Fehler-Ritt in 64,21 Sekunden verwies sie den im Vorfeld des Turniers hoch gehandelten Tobias Bremermann (Bremen-Hanse) mit Vienetta auf den zweiten Platz (0 Fehler/64,81 Sekunden). Der international erfahrene 20-Jährige hatte vor drei Jahren die beiden S-Springen beim Erntedankturnier auf dem Hardenberg gewonnen. Platz drei ging in Bodenfelde an den in Rittierode trainierenden Dirk Klaproth (Löwen-Classic Braunschweig) mit Careful (0/70,95). Wegen der bereits hereinbrechenden Dunkelheit verzichteten die Verantwortlichen auf das eigentlich angesetzte Stechen.

In der zweiten Ein-Sterne-Prüfung der schweren Klasse war Frank Plock (Borken) mit Miss Picky in 57,18 Sekunden nicht zu schlagen. Plock, der regelmäßiger Starter bei den Turnieren der Region ist, verwies Niels von Hirschheydt (Hardenberg) mit Vip (59,80) und Söhnke Wenzel (Göttingen) mit Completely Nuts (64,90) auf die Plätze.

Im Springen der Klasse M** als drittschwerste Prüfung des Turniers sorgte von Hirschheydt mit einem Start-Ziel-Sieg für Furore. Der Hardenberger hatte Gintana gesattelt und ging als Erster von 38 Startern auf die von Herbert Hausknecht und seinem Assistenten Piotr Gospodarek gestaltete Runde. Mit einem fehlerfreien Ritt in 57,66 Sekunden hängte er die Messlatte extrem hoch.

Danach musste er abwarten, ob ein Konkurrent diese Hürde nehmen konnte. Zwar gab es noch neun weitere Runden ohne Abwurf, aber alle Paare waren langsamer als der Hardenberger. Zweiter wurde Frank Plock (Borken) auf Eclips (58,91), Dritter der frühere Hessenmeister Jörg Schäfer (Richelsdorf) mit Gino (59,60). (zhp)

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