Katja Brühl triumphiert beim Reitturnier des RFV Richelsdorf

Herausragende Vorstellung: Katja Brühl von der RSG Frankenhof Sonnefeld gewann beide S-Springen. Hier ist sie auf Que tal beim Zwei-Phasen-S auf dem Weg zum Sieg. Foto: Walger

Richelsdorf. Die Amazone wiederholt ihren Vorjahreserfolg im Stechen beim Großen Preis und gewinnt tags zuvor auch das erste S-Springen.

Höhepunkt des fünftägigen Herbst-Reitturniers des RFV Richelsdorf war am Sonntag der Große Preis, eine Springprüfung der Klasse S* mit Stechen. Wie im Vorjahr triumphierte am Ende Katja Brühl von der RSG Frankenhof Sonnefeld.

Doppelte Chance

Elf Starter waren ins Stechen eingezogen. Gleich drei Amazonen schafften es, sich mit jeweils zwei Pferden für die Entscheidungsrunde zu qualifizieren. Katja Brühl hatte mit ihren Stuten Katja und Que Tal zwei heiße Eisen im Feuer, Amke Stroman vom gastgebenden Verein wollte ihr mit Goldorac und Forchello Paroli bieten.

Mit Forchello Amke Stroman in 33,05 Sekunden eine schnelle Runde vor. Doch dann kam Katja Brühl mit Katja. Sie blieben ebenfalls fehlerfrei. Für sie blieb die Uhr bei nur 31,91 sek stehen.

Diese Bestmarke blieb für Julia Bieler-Kohrock vom RC Gut Winkelacker in weiter Ferne. Sie landete mit Casimir mit null Fehlern in 39,32 sek auf Rang sechs. Auf Landjano hatte sie im Stechen acht Fehlerpunkte zu verzeichnen, was Rang neun bedeutete.

Lokalmatadorin Amke Stroman griff mit Goldorac Katja Brühls Bestzeit noch einmal an. Alle Stangen blieben bei dem tollen Ritt liegen, doch sie war um 71 Hundertstel zu langsam und musste sich mit Rang zwei begnügen. Mit Forchello sprang für sie zudem noch der vierte Platz heraus.

Dritter wurde Heino Möller von der RSG RH Rhön mit Quno K. Für ihn war der Große Preis der letzte Auftritt für seinen bisherigen Arbeitgeber Otto Müller. Heino Möller wird zukünftig nicht mehr als Berufsreiter antreten.

Beim Gestüt beschäftigt

Rang fünf sicherte sich Kai Schäfer vom Elmgestüt Drei Eichen bei Königslutter am Elm mit seinem Pferd Capo. Bei dem Gestüt sind seine Frau Nina und er angestellt.

Beim ersten S-Springen des Herbstturniers am Samstag hatte Katja Brühl ebenfalls das höchste Preisgeld eingestrichen - obwohl die Amateurreiterin wegen ihrer beruflichen Selbständigkeit erst am Vormittag anreisen konnte. Sie gewann auf Que tal in 31,14 Sekunden. Damit überflügelte sie Sönke Kohrock (RC Gut Winkelacker), der bis dahin mit null Fehlern und 31,96 Sekunden geführt hatte.

Am Ende musste sich der gebürtige Richelsdorfer auf Iwest Cascari mit dem dritten Platz begnügen. Denn Thomas Knorre (RV Aga) blieb mit Mäverick ebenfalls fehlerfrei, legte in 31,53 sek aber die zweitschnellste zweite Phase hin.

Forchello wieder voll da

Amke Stromans Pferd Forchello deutete in diesem ersten S-Springen bereits an, dass es seine durch Fieber bedingte Zwangspause gut überstanden hat. Beim CSI in Spangenberg hatte das Duo deshalb nicht antreten können.

In Richelsdorf aber trug Forchello seine Reiterin in beiden schweren Prüfungen auf den vierten Rang.

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