Katja Brühl triumphiert beim Großen Preis von Richelsdorf

Auf der Ehrenrunde: Katja Brühl von der RSG Frankenhof Sonnefeld auf Que tal, mit der sie gestern das Finale der Großen Tour für sich entschieden hat. Foto: Walger

Wildeck. Mitfavoritin Amke Stroman überzeugt beim Finale der Großen Tour als Zweite und Vierte auf Forchello sowie Casablanca.

Das war knapp! Beim Großen Preis von Richelsdorf hat Amke Stroman vom RFV Richelsdorf den erhofften Sieg vor eigenem Publikum verpasst. Bei dem gestrigen S**-Springen, dem Finale der Großen Tour, musste sie Katja Brühl von der RSG Frankenhof Sonnefeld knapp den Vortritt lassen.

Bei diesem Höhepunkt des sechstätigen Pfingstmeetings im Wildecker Ortsteil war das Teilnehmerfeld gelichtet. Das Unwetter am Samstag hatte Zeltställe unter Wasser gesetzt und nicht wenige Asse dazu bewogen, vorzeitig den Heimweg anzutreten. Deshalb kämpften auch nur 32 Paare um den Großen Preis.

Dem sportlichen Wert trat das keinen Abbruch. Denn die zahlreichen Zuschauer erlebten einen interessanten ersten Umlauf und Hochspannung im Stechen, für das sich acht Pferde mit Nullrunden qualifiziert hatten. Sönke Kohrock, Wahl-Bayer aus Richelsdorf, eröffnete das Stechen auf Iwest Cascari. Ein Abwurf raubte ihm jedoch alle Hoffnungen auf den Sieg.

Im Anschluss gelang Amke Stroman auf Casablanca in 38,84 Sekunden der erste Null-Fehler-Ritt. Der nächste Reiter hätte ihr die Führung fast entrissen. Doch Markus Friedel (RV Nethegau Brakel) fehlten auf Aaron zwei Hundertstel.

Als einzige Starterin hatte Amke Stroman zwei Asse im Ärmel. Nun ritt sie Forchello und knackte mit 35,88 sek ihre eigene Bestzeit. Harry Kappel mit Henkel’s Chablis und Dieter Smitz mit Nemo leisteten sich jeweils einen kleinen Patzer.

Doch dann nahm Katja Brühl als Vorletzte auf Que tal den Stechparcours in Angriff. Sie ging volles Risiko, alle Stangen blieben liegen und die Uhr bei 34,56 Sekunden stehen. Damit hatte die Fränkin ihre Rivalin Amke Stroman von Platz eins verdrängt.

Den konnte jetzt nur noch Niels von Hirschheydt vom RV Hardenberg auf Rosalie erobern. Genau das versuchte er auch. Doch seine 36,04 Sekunden reichten nur zu Rang drei hinter Katja Brühl und Amke Stroman, die auf Casablanca zudem Vierte vor Markus Friedel, Dieter Smitz und Sönke Kohrock wurde. „Que tal ist gut drauf und kämpft immer für mich mit“, freute sich Siegerin Katja Brühl und strahlte übers ganze Gesicht.

Von Thomas Walger

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