Reitturnier in Moringen

Klaproth siegt im wichtigsten Springen

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Elegant übers Hindernis: Dirk Klaproth siegte auf Graf Moritz im bedeutendsten Springen und verwies Oliver Tüpker mit seinen beiden Pferden auf den zweiten und dritten Rang.  

Moringen. Es war einmal mehr eine gelungene Veranstaltung. Beim Reitturnier des RFV Moringen am vergangenen Wochenende war wieder für alles gesorgt: Spannende und interessante Springen, schönes Ambiente mit vielen ehrenamtlichen Helfern.

Sportlich herausragend war am letzten der vier Reitsporttage „An der Burgbreite“ das letzte Event: Die Springprüfung Klasse S* mit Siegerrunde, die Dirk Klaproth mit seinem Pferd Graf Moritz für sich entschied.

Die Prüfung sei vom Ablauf her etwas schwierig gewesen, so Kerstin Riehn vom RFV, da vier Teilnehmer mit drei Pferden an den Start gingen. Da die Vierbeiner vorbereitet werden mussten, war die Spannung nicht ganz wie gewohnt gegeben. Von den 27 gemeldeten Startern waren immerhin 23 am Start. Im Stechen blieb Dirk Klaproth als einziger ohne Springfehler in 37,72 Sekunden. Oliver Tüpker vom RFV Hildesheim legte zwar eine schnellere Zeit (37,49) hin, hatte jedoch einen Fehler mit „Copy Cool“ zu verzeichnen. Er belegte mit „Enercy vom Chrattenbach“ auch den dritten Rang.

Der herausragende Wettbewerb am Samstag war die Punktespringprüfung Klasse S*. Von rund 60 gemeldeten Reiter(inne)n waren knapp 50 im Parcours, für den wieder Piotr Gospodarek (Einbeck) und Jörg Fredershausen in bewährten Form (Duderstadt) zuständig waren. Diese Prüfung galt als Einsteiger-Springen, da die Anforderungen nicht ganz so hoch waren, weil Sprungkombinationen fehlten. Hier siegte Björn Biedermann (RC Elmgestüt Drei Eichen) mit „Capo 22“ vor Finja Bormann, die nur am Samstag startete, auf „Sally 721“ und Dirk Klaproth mit zwei Pferden. Lokalmatadorin Leonie Jonigkeit landete mit „Quiero V“ auf dem siebten Platz. Sie gewann die Springprüfung Klasse M*, die Zwei-Phasen-Springprüfung Klasse M* und die Springpferdeprüfung Klasse A**.

Viel Wasser für die Plätze

Doch nicht nur für die erfahrenen Reiter(innen) kamen in Moringen wieder zur Geltung, sondern auch der Reit-Nachwuchs wurde unter anderem mit Führzügelprüfungen berücksichtigt. So dürfte keiner zu kurz gekommen sein.

Und so kam das Turnier auch insgesamt wieder gut an. Am Sonntag war es einmal mehr gut besucht, rund 1000 Zuschauer waren „An der Burgbreite“ dabei. Für die Besucher gab es sogar extra ein Zelt gegen die sengende Sonne. Die Mühen der Ehrenamtlichen um Klubchef Uwe Laubinger wurden also durchaus belohnt. Trotz der Hitze und der Trockenheit waren die Bodenverhältnisse in Ordnung, wozu auch die Bewässerung der Reitplätze beitrug. Pro Platz wurden drei Wasserfässer á 15 000 Liter versprengt.

Am Rande notiert: Wertungsrichter Georg Schäfer (Alsfeld), der den Moringern seit mehr als 20 Jahren verbunden ist, wurde besonders geehrt. „Er ist immer der ruhende Pol auf dem Richterturm“, so Riehn. Besonders gedankt wurde erneut auch den Sponsoren Gerald Nothdurft und dem langjährigen Klubmitglied Karl Schoppe. (azx)

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