Reiten: Einziger Null-Fehler-Ritt im Stechen des S-Springens beim Adelebser Turnier

Springreiter Dirk Klaproth verteidigt „Bügel“

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Wieder vorn: Mit einem mächtigen Sprung setzt Dirk Klaproth mit seinem 17-jährigen Hannoveraner „Graf Moritz“ über dieses Hindernis hinweg.

Adelebsen. Der in Rittierode bei Einbeck trainierende Springreiter Dirk Klaproth hat zum zweiten Mal in Folge den Silbernen Steigbügel als begehrteste Trophäe des Springturniers in Adelebsen geholt. Mit seinem inzwischen 17 Jahre alten Hannoveraner Graf Moritz sicherte er sich die Auszeichnung mit dem ersten Platz im Stechen der Springprüfung der Klasse S*. Das Paar glänzte im Stechen mit dem einzigen Null-Fehler-Ritt in 44,53 Sekunden.

Klaproth, der für die Sportförderung Löwen-Classics Braunschweig startet, war nach seinem Sieg im Stechen um den Peter-Graf-Wolff-Metternich-Gedächtnispreis überglücklich. „Mein Pferd Graf Moritz ist mit seinen 17 Jahren noch topfit. Nach einer kleinen Durststrecke zu Beginn der Saison hat er sich wieder gerappelt.“

Starke Konkurrenz

Klaproth hatte im Stechen starke Konkurrenz. Dessen war er sich auch bewusst. „Niels ist auch sehr schnell“, sagte er nach der Siegerehrung. Damit meinte er den für den Reiterverein Hardenberg startenden Niels von Hirschheydt, der mit Quadrivio in 43,71 Sekunden noch einen Tick schneller als Klaproth war. Das Paar riss jedoch eine Stange und kassierte dafür vier Fehlerpunkten. Damit war der Traum vom Sieg vorbei.

Noch schneller war der für den LRFV Moringen antretende Gerald Nothdurft mit Celina. Die beiden benötigten für die 350 Meter lange Runde nur 36,60 Sekunden. Acht Fehlerpunkte bedeuteten jedoch den dritten Platz. Lokalmatador Roman Duchac (RTV Adelebsen) mit Bolero blieb nur der undankbare vierte Platz. Beide kassierten 16 Strafpunkte in 48,01 Sekunden.

Parcourschef Herbert Hausknecht und sein Assistent Piotr Gospodarek hatten für die 23 auf die erste Runde gehenden von ursprünglich 40 genannten Startern eine anspruchsvolle und faire Runde mit elf Hindernissen und 13 Sprüngen gestaltet. Allerdings qualifizierten sich davon nur vier Paare für das Stechen vor den über 600 Zuschauern auf dem idyllisch gelegenen Turnierplatz unterhalb des Schlosses Adelebsen.

Drei Sieger im Con-Moto-Cup

Spannend war es auch am Vortag, als es um die Qualifikation für das Finale des Con-Moto-Cups am 10. September in Einbeck ging. Sie lief wegen der vielen Nennungen in drei Abteilungen nach Fehler und Zeit ab. Als Sieger trugen sich Sarah Schäfer (RFV Oberkaufungen) mit Con Hardy (0.00/54,87), Niels von Hirschheydt (RV Hardenberg) mit Queen Merac (0.00/50,64) und Dirk Klaproth (Sportförderung Löwen Classics Braunschweig) mit Curtis (0.00/53,65) ein. (zhp)

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