Reiten: Spring- und Dressurturnier in Adelebsen

Klaproth will seinen Titel verteidigen

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Er will den Vorjahreserfolg verteidigen: Dirk Klaproth, hier auf seinem Pferd Gin Fizz, trainiert in Rittierode bei Einbeck.

Adelebsen. Hochspannung vor dem S*-Springen beim Spring- und Dressurturnier in Adelebsen: Der für die Löwen-Classics in Braunschweig startende und in Rittierode bei Einbeck trainierende Dirk Klaproth möchte seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen.

Aber namhafte Springreiter aus Südniedersachsen und den angrenzenden Bundesländern werden ebenfalls ein Wörtchen beim Kampf um die Siegerschleife mitreden wollen.

Die Prüfung um den „Silbernen Steigbügel - Peter-Graf-Wolff-Metternich-Gedächtnispreises“ ist der krönende Abschluss des dreitägigen Turniers unterhalb der Adelebser Burg. 40 Paare haben für die am Sonntag um 15.30 Uhr beginnende Prüfung mit Stechen gemeldet.

Klaproth trifft auf ernsthafte Konkurrenz. Dazu gehört unter anderem Niels von Hirschheydt, der auf dem traditionsreichen Hardenberg einen Pensions- und Ausbildungsstall betreibt und der auch beim Hardenberger Burgturnier schon erfolgreich geritten ist. Aber auch Söhnke Wenzel (RG Pegasus Göttingen) und Gerald Nothdurft (LRFV Moringen) könnten ein Wörtchen mitreden. Nothdurft betreibt in Göttingen-Grone eine Reitanlage. Zu seinen großen Erfolgen zählt ein 4. Platz beim Deutschen Spring-Derby in Hamburg 2014, das als härteste Springprüfung der Welt gilt. Und es gibt noch ein heißes Eisen im Feuer. Mit Jörg Schäfer (RFV Richelsdorf) startet der Hessenmeister in Adelebsen.

Über 900 Pferde am Start

Bereits am heutigen Samstag ab 14.45 Uhr gilt die Aufmerksamkeit der Qualifikation des Con-Moto-Cups, dessen Finale am 10. September beim Springturnier in Einbeck ausgetragen wird. Für die Adelebser Quali haben sage und schreibe 120 Starter gemeldet, die in zwei Abteilungen antreten werden.

Im Verlauf der vergangenen Jahre hat die Cup-Serie, für die sechs Qualifikationen in Harsum, Moringen, Vorsfelde, Adelebsen, Kreiensen-Rittierode und Holtensen ausgetragen werden, enorm an Attraktivität gewonnen. Im Vorjahr holte Söhnke Wenzel mit seinem Holsteiner Lausebub den Cup in Einbeck.

Die Springwettbewerbe werden in Adelebsen auf dem Turnierplatz ausgetragen, die Dressurwettbewerbe in der Halle. Die Organisatoren müssen ein Mammutprogramm mit knapp über 1400 Starts und 900 Pferden bewältigen. (zhp)

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