Fast 500 Nennungen bei Hallenreitturnier – Constantin Bolse gewinnt Familienduell

Krimi im finalen Stechen

Behielt am Ende die Oberhand im Stechen: Constantin Bolse auf Queensland. Foto:  Zinn

GUXHAGEN Das dreitägige Frühjahrs-Hallenreitturnier des LRFV Guxhagen-Dörnhagen war wieder gut gefragt. Mit weit über 480 Nennungen in 20 Prüfungen, die den Amateurreiten vorbehalten waren, und vollen Tribünenplätzen, zeigte sich der Veranstalter äußerst zufrieden.

Ein wahrer Krimi entbrannte im finalen Stechen der Springprüfung der Klasse L am Sonntagnachmittag. Elf Reiter mit 13 Pferden waren qualifiziert, aber nur zehn kamen in die Platzierung. Herbert Bolse brachte gleich zwei Pferde ins Finale und übernahm auf Cathy Riddle und fehlerfreien 40 Sekunden die Führung. Mit Dramatik und Pech beendete Kira Maxine Stroop vom gastgebenden Verein den Kurs. Im rasanten Tempo überquerte sie auf Anna Lena den Parcours, als am vorletzten Hindernis die Stange fiel und sie vor lauter Schreck vergaß, den letzten Sprung anzureiten. Dafür kassierte sie noch eine Verweigerung.

Mit Verena Schmidt kam der erste Führungswechsel. Auf Conley blieb sie ohne Abwurf und knappe zwei Sekunden unter der Zeit von Bolse. Aber nur einen Ritt später stellte Constantin Bolse auf Queensland die Familienehre wieder her. 35,87 Sekunden war seine Zeit, die niemand außer Theresa Kisselbach auf Tullibards Europuzzles mit 34,38 Sekunden unterbot. Der wurde aber ein Abwurf am letzten Hindernis zum Verhängnis. Nur einmal musste Bolse zittern: Charlotte Walters aus Warstein griff auf Caterina CE an, wurde am Ende Dritte. Denn Papa Herbert Bolse schob sich auf Coupe de Zeus auf Platz zwei, mit Cathy Riddle wurde er Sechster.

Starke heimische Starter

Für die heimischen Reiterinnen verliefen die einzelnen Disziplinen erfreulich. So siegte Antonia Wollrath auf Schimanski in den Dressurpferdeprüfungen der Klassen A und L, während Lea Mannshausen in der L-Dressur auf Kandare auf Platz sieben ritt. Im Stil-L-Springen erreichte Kira Maxine Stroop auf Anna Lena Platz zwei, und Linda Haage auf Chellini wurde Siebte.

Erfolge des eigenen Reiternachwuchses kennzeichneten auch die Reiter-, Dressur- und Springwettbewerbe: hier verließen mit etlichen Sieger- und Platzierungsschleifen Johanna Blum, Helena Buchmann, Finja Mannshausen, Josephine Draht, Fabienne Paul, Valentina Schinzel, Madlaine Wicke und Katharina Freitag die Reitbahn. (piz)

Von Irmgard Zinn

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