Reitturnier des RSV Lindenhof

Laurin Joel Claus imponiert beim Springturnier in der Klasse E

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Kraftvoll: Eine überzeugende Leistung zeigte Laurin Joel Claus aus Bad Sooden-Allendorf mit der schnellsten Zeit in der Klasse E.

Beim Springturnier des RSV Lindenhof Hessisch mussten die Reiter zum M-Springen neun Sprünge mit elf Hindernissen auf 400 Metern Bahnlänge in höchstens 138 Sekunden bewältigt.

Die allererste Starterin, Laura Ahlborn (Moringen) machte gleich eine Ansage und ritt den Parcours auf Aramis in 52 Sekunden. Doch Katharina Köhler (Schwalmpforte), die direkt nach ihr startete, verbesserte die Zeit um eine Sekunde.

An die Leistungen der rasanten Amazonen reichte erst einmal niemand heran. Alexander Ax (Bad Sooden-Allendorf) ging auf Tempo, musste aber einen Fehler hinnehmen, so dass es für ihn am Ende nur für Platz zehn reichte. Dann kam Phillip Pavel (Fürstenwald) mit seinem Schimmel Creme de Coco in die Bahn und machte von Anfang an deutlich: Keine halben Sachen.

Glanzvolle Vorstellung: Phillip Pavel springt mit seinem Schimmel „Creme de Coco“ zum Sieg.

Mit Sprungkraft und kräftiger Galoppade zeigte der Schimmel, was er draufhatte. Die Uhr blieb bei 50.18 Sekunden stehen. Das bedeutete den Sieg im M-Springen.

Eine Prüfung mit neuen Regeln absolvierten die Nachwuchsreiter der Klasse E am Sonntagnachmittag. Im Standard-Springwettbewerb mit Mindeststilnote mussten die jungen Reiter wenigstens eine Note von 6,5 erreichen - sodann wurde ihr Ritt nach Fehlern und Zeit gewertet. Und hier zeigte Laurin Joel Claus (Bad Sooden-Allendorf) eine exzellente Vorstellung auf seinem Pferd Gizmo. Ohne Fehler und in der schnellsten Zeit schloss er den Parcours ab. „Bei dieser Prüfung geht es darum, harmonisch zu reiten, ohne dabei in Schönheit zu sterben“, erklärte Richterin Alannah Seitz-Kehl. „Die Teilnehmer sollen zeigen, dass sie zügig reiten können. Hier haben wir sehr ansprechende Leistungen gesehen.“

Die neue Stilspringprüfung Klasse L mit Zeitpunkten stellte den erfahreneren Reitern eine ähnliche Aufgabe. Den besten Ritt zeigte Sandra Schwalm (Ziegenhain), die sowohl die höchste Stilnote als auch die schnellste Zeit schaffte. „Man muss hier schon ein bisschen strategisch, aber auch mit Risiko reiten“, sagte sie. „Es muss gut aussehen, fein in den Wendungen sein und trotzdem wollen die Richter flottes Reiten sehen.“

Die starke auswärtige Konkurrenz setzte die heimischen Reiter unter Druck. Im Stilspring-Wettbewerb konnte sich Luise Ziska (Wanfried) vor Hannah Zeidler (Sontra) durchsetzen.

Sarah Bestmann holte für den gastgebenden Verein einen dritten Platz im Stilspringen der Klasse A und Gina-Marie aus Ulfen, die für Bebra reitet, einen dritten im L-Springen mit steigenden Anforderungen.

Turnierleiterin Svenja Assmann war mit dem reibungslosen Ablauf sehr zufrieden. Doch nach dem Turnier ist vor dem Turnier: Am kommenden Wochenende geht es mit dem Dressur- und WBO-Turnier nahtlos weiter auf dem Lindenhof.  

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