Reiten: Robert Pernar sichert sich beim Turnier des RFC Knobben im M*-Springen den Titel

„Le-Flitze“ superschnell und fehlerfrei

Elegant über das Hindernis hinweg: Robert Pernar vom RFV Moringen holte sich mit „Le-Flitze“ Platz in der Springprüfung Klasse M*. Foto: Niesen

Sohlingen. Mit einer superschnellen fehlerfreien Runde hat sich Robert Pernar (Ländlicher RFV Moringen) auf Le-Flitze den Sieg in der Springprüfung der Klasse M* beim Reitturnier der RFC Knobben in Sohlingen gesichert. „Ein tolles Pferd“, lobte er Le Flitze nach dem Ritt in 54,50 Sekunden, mit dem er die Konkurrenz in die Schranken verwies.

Die beiden gingen als sechstes Starterpaar auf die 430 Meter lange Runde, die Parcourschef Jörg Fredershausen (Duderstadt) mit zehn Hindernissen und elf Sprüngen ausgestattet hatte. Die erlaubte Zeit lag bei 74 Sekunden. Pernar und Le-Flitze zeigten bei ihrem Ritt von Anfang an, dass sie in Sohlingen auf Sieg reiten wollten: konzentriert, kurze Wege und hohes Tempo. Das Risiko sollte sich lohnen. Kein anderes Paar war an diesem Tag annähernd schnell.

Für den Moringer war Sohlingen ein gutes Pflaster: Er gewann mit Le-Flitze auch die Punktespringprüfung der Kl. L (44.00/33.52) und die 2. Abteilung der Springprüfung der Kl. L (0.00/53.10). Pernar nahm sich nach der Siegerehrung dann selbst auf die Schippe: „Nur zu Hause bin ich schlecht.“

Schrecksekunde am ersten Tag

Auf den zweiten Rang des M-Springen ritt Piotr Gospodarek (RG Kreiensen-Rittierode) auf Sioux in 59,16 Sekunden. Deutlich langsamer, aber dafür, dass er das Pferd nicht ständig unter dem Sattel hat, eine Super-Leistung. „Ich bin Sioux geritten, weil mich ein Freund darum gebeten hat.“

Dritter wurde Fabian Lipsky (RFV Schönhagen) mit Montecar. Das Paar blieb ebenfalls ohne Abwurf, die Zeit von 62,17 Sekunden bedeutete aber den dritten Platz. Mit einem leichten Lächeln sagte er hinterher: „So ist unser Sport eben.“

Den Standard-Spring-Wettbewerb als Qualifikation für den Alt-Uslar-Cup gewann Sophia Schlote (RFV Schönhagen) mit Dulcinea. Beide absolvierten die Prüfung fehlerfrei in 40.11 Sekunden und verwiesen Marie Möhlenhoff (Ländlicher RV Uslar) mit Calambra (0.00/40.53) und Joanna Fischer (RV Vahle) mit Powony (0.00/43.99) auf die Plätze.

Turnierleiter Norbert Kordes war mit dem Verlauf des ersten großen Turniers nach einer zweijährigen, baubedingten Pause hoch zufrieden. „Wir hatten knapp 500 Nennungen, von denen 80 Prozent an den Start gegangen sind. 150 Reiterinnen und Reiter haben 294 Pferde geritten.“

Eine Schrecksekunde gab es am ersten Turniertag. Nach einem Sturz musste eine Reiterin mit einem Wadenbeinbruch ins Krankenhaus gebracht werden. Nach der Versorgung rief sie jedoch schon wieder beim Veranstalter an: Alles sei gut gegangen. (zhp)

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