Viele vordere Plätze für heimische Reiter und Reiterinnen beim WBO-Turnier des RSV

Nachwuchs zeigt sein Können

Vorn dabei: Mit der Wertnote 7,2 musste sich Christine Kollmann vom RSV Lindenhof nur einem Konkurrenten geschlagen geben und belegte mit Levinia im Stilspring-Wettbewerb Rang zwei. Foto: zkw

Hessisch lichtenau. Auch der Reitsport entwickelt sich fort. Erstmals traten die Teilnehmer beim WBO-Turnier des Reitvereins Lindenhof zum Caprilli-Test an, der gleich eine kleine Herausforderung für die Turniereinsteiger war. Auf Lillis Leonidas überzeugte die Witzenhäuserin Zoé Woltmann die Richter und gewann mit einer Wertnote von 7,4. „Wir wollen den Reitern bei unserem Turnier immer etwas Neues bieten, damit der Reitsport interessant und abwechslungsreich bleibt“, sagte Turnierleiterin Svenja Aßmann.

Im Stilpring-Wettbewerb konnten die etwas erfahreneren jungen Teilnehmer dann zeigen, dass sie den leichten Sitz beherrschen. Christine Kollmann (RSV Lindenhof) lieferte im Sattel von Levinia eine gute Vorstellung, wofür sie eine 7,2 bekam. Das reichte für den zweiten Platz, dicht gefolgt von Janis Hoch (Hessisch Lichtenau) auf Daylight mit einer 7,1.

Unter den jungen Dressurreiterinnen war Emma Opitz (Witzenhausen) besonders erfolgreich. Sie gewann den Dressurreiterwettbewerb auf Narnia mit einer 7,7 und kam im Dressur-Wettbewerb mit zwei Pferden auf Platz zwei und drei. Aber auch Jette Auel aus Hessisch Lichtenau präsentierte sich und ihr Pferd Schirenses Heart and Soul gewohnt gut. Das reichte ihr mit einer 7,4 für den zweiten Platz. Leni Vogelsang schaffte Rang drei im Dressurreiter-Wettbewerb und gewann eine goldene Schleife im Wettbewerb Schritt-Trab-Galopp. Und auch der jüngste Nachwuchs steht schon in den Startlöchern und zeigt, dass mit ihm schon bald zu rechnen ist. Am Führzügel gewannen Milena Biehl (Gut Ellingerode) und Frida Opitz (Witzenhausen). Zum Schluss hieß es noch einmal Tempo in der Bahn! Beim Wettbewerb „Jump and run“ stand der Spaß im Mittelpunkt. In dem neuen Wettbewerb bildeten jeweils ein Reiter und ein Läufer ein Team. Das Publikum feuerte seine Favoriten an. Die Ponys flitzten mit wehenden Mähnen über die Hindernisse und die Läufer umrundeten im Sprint Pylonen, sprangen über Cavallettis und balancierten über den Wassergraben. Mit der schnellsten Zeit kam das Team aus Kassel vor Eschwege ins Ziel. Maria Theune und Patrick Weiniger aus Witzenhausen holten sich knapp dahinter den dritten Platz. (zkw)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.