Qualifikation zum Bundeschampionat

Sommerreitturnier: 948 Nennungen liegen vor

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Auch sie wird in Bad Wildungen am Start sein: die Löhlbacherin Sophia Haschlar (Sorge-Settendorf), hier auf La Cryma.

Bad Wildungen. Vier S-Prüfungen mit zusammen mehr als 200 Nennungen, dazu die Qualifikation zum Bundeschampionat.

Beim ersten Teil des Sommerturniers, das der Reiterverein Bad Wildungen von morgen bis Sonntag auf der Reitanlage am Talquellenweg organisiert, kündigt sich großer Pferdesport an - mit auch internationaler Besetzung.

„Wir haben ja einen Namen“, sagt der Vorsitzende Hermann Erd mit einigem Stolz auf die Resonanz, die das ganz den Springreitern vorbehaltene Auftaktturnier findet. Wie in den vergangenen zwei Jahren schon geht „Episode zwei“ eine Woche später an derselben Stelle über die Bühne, dann mit Dressurprüfungen bis L Kandare, Springen der Kategorien A und L sowie den WBO-Wettbewerben.

Bewährte Zweiteilung 

Genau 948 Nennungen weist die Prüfungsliste für die kommenden drei Tage aus. „Ein paar mehr als im vergangenen Jahr“, sagt Hermann Erd. Los geht’s morgen schon um 9 Uhr. Die letzte der fünf Freitags-Prüfungen ist eine der schweren, für das S*-Springen (Beginn 16.30 Uhr) liegen stolze 59 Nennungen vor. Sechs Prüfungen sind für den Samstag ausgeschrieben, darunter zwei Qualifikationen zum Bundeschampionat für fünf- und sechsjährige Pferde in Warendorf. Die Landeskommission in Dillenburg hat die Badestadt zum dritten Mal als eines von drei Qualifikationsturnieren ausgesucht. „Die Meldestelle muss funktionieren und der Boden muss top sein“, benennt Erd die zwei wesentliche Kriterien.

Sechs Springen am Sonntag 

Den Abschluss des zweiten Tages bildet eine Punktespringprüfung der Klasse S* mit Joker. Sechs Springen umfasst das Programm am Sonntag, zuguterletzt ist (ab 16.30 Uhr) die Springprüfung der Klasse S* mit Stechen angesetzt. Die Zweiteilung des Turniers hat sich laut Erd bewährt, auch wenn sie für die vielen Helfer eine große Belastung bedeutet.

Profitieren können von der Entscheidung immer auch die Amateurreiter. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass die Dressurprüfungen beim zweiten Turnier ja ebenfalls auf dem Springplatz stattfinden: „Das ist eine ganz andere Atmosphäre.“ Die Anlage dürfte an beiden Wochenenden mustergültig hergerichtet sein. Jetzt muss nur noch das Wetter mitmachen. (zmp/mn)

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