Ein neuer Konkurrent

Reiterverein Weser-Solling veranstaltet Weserbergland-Derby

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Von Freitag bis Sonntag geht es in Bodenfelde zur Sache: Am Start ist dann auch die Moringerin Laura Ahlborn.

Bodenfelde. Die dominierenden heimischen Springreiter Niels von Hirschheydt (Hardenberg) und Dirk Klaproth (Rittierode), bekommen am Wochenende beim Turnier des Reitervereins Weser-Solling in Bodenfelde Konkurrenz von Tobias Bremermann aus Oyten.

Das vorletzte Springturnier der Freiluftsaison beginnt am Freitag um 9.30 Uhr und endet am Sonntag ab 17.45 Uhr mit einem S*-Springen mit Stechen. Die abschließende Prüfung am Sonntag, das S*-Springen am Samstag (17.30 Uhr) sowie die Springprüfung der Klasse M** am Samstag ab 13.15 Uhr sind die sportlich anspruchsvollsten des Reit- und Springturniers, das unter dem Namen Weserbergland-Derby firmiert. Reizvoll dürfte auch das Punktespringen der Klasse M* mit Joker am Samstag ab 20 Uhr werden, das unter Flutlicht stattfindet - eine Seltenheit bei den ländlichen Turnieren der Region.

In die drei hochklassigen Prüfungen gehen von Hirschheydt und Klaproth als Mitfavoriten. Insbesondere von Hirschheydt ist derzeit ausgesprochen erfolgreich unterwegs, was er erst vor Wochenfrist in Einbeck bewiesen hat.

Doch der erst 20 Jahre alte Tobias Bremermann könnte den Lokalmatadoren die Suppe versalzen. Vielen Reitsportfans ist seine Vorstellung als 17-Jähriger beim Erntedankturnier auf dem Hardenberg noch in bester Erinnerung, als er mit Siegen in den Prüfungen der schweren Klasse den Routiniers die Schau stahl. Sein damaliges Siegerpferd Quintino hat er auch für Bodenfelde gemeldet. Ebenso wie Vicky, mit dem er im August im schleswig-holsteinischen Delingsdorf eine Drei-Sterne-S-Prüfung gewann.

Bereits vor ein paar Jahren bekam Bremermann das goldene Reitabzeichen für zehn Siege in S-Springen verliehen. Mittlerweile haben sich ein halbes Dutzend erste Plätze dieser Kategorie hinzugesellt. International hat er die deutschen Farben bereits bei den jungen Reitern vertreten.

Mit Blick auf die heimischen Starter wollen neben Klaproth und von Hirschheydt einige weitere dazu beitragen, dass die Springen in Bodenfelde nicht zu einem Dreikampf werden. Dies sind unter anderem Leonie Jonigkeit (Wolbeck), Laura Ahlborn (Moringen), Söhnke Wenzel (Göttingen), Roman Duchac (Adelebsen), der in Hettensen trainierende Toni Becher (Diemeltal) und Steffen Montag (Richelsdorf). (zhp)

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